Letztes Update:
20201117163103

Britische Regierung gesteht Fehler bei Zählung

07:32
04.10.2020
Bei der Zählung der Corona-Neuinfektionen in den vergangenen Tagen hat es der britischen Regierung zufolge Fehler gegeben. Die zuständige Regierungsbehörde meldete am Samstagabend 12 872 Neuinfektionen innerhalb eines Tages, was einen drastischen Sprung und den höchsten bisherigen Wert seit Beginn der Pandemie darstellt. In den Tagen zuvor hatte die Zahl der Neuinfektionen jeweils um rund 7000 gelegen.

In einer Erklärung zu den Zahlen hieß es jedoch, es habe in den Vortagen Verzögerungen bei der Übermittlung von Fallzahlen in England gegeben. Der Fehler sei nun behoben, führe allerdings dazu, dass die Fallzahlen der kommenden Tage noch Fälle enthalten dürften, die eigentlich schon aus der Zeit vom 24. September bis zum 1. Oktober stammten.

Teddy Jaans

2600 Schüler in Rheinland-Pfalz wegen Corona in Quarantäne

07:07
04.10.2020
Im benachbarten deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz sind wegen Corona-Verdachts knapp 2600 Schüler und rund 360 Lehrer vorsorglich in Quarantäne. Hinzu kommen 60 Infektionsfälle bei Schülern und 11 bei Lehrern, wie die für das Schulwesen landesweit zuständige Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier mitteilte. Zwei Realschulen plus seien für Präsenzunterricht komplett geschlossen: In Rheinbrohl (Kreis Neuwied) und in Bendorf (Kreis Mayen-Koblenz) würden Schüler derzeit „zur Gänze“ aus der Ferne online unterrichtet. Zudem gebe es landesweit 34 Quarantänen von Schulklassen.

Teddy Jaans

Arzt von US-Präsident ist "vorsichtig optimistisch"

07:05
04.10.2020
Der Leibarzt von Donald Trump gibt keine Entwarnung für den Gesundheitszustand des US-Präsidenten trotz „erheblicher“ Fortschritte seit der Corona-Diagnose. „Während er noch nicht über den Berg ist, bleibt das Team vorsichtig optimistisch“, erklärte der Arzt Sean Conley in einem in der Nacht zum Sonntag veröffentlichten Update. Trump gehe es weiterhin gut, er habe kein Fieber und brauche keinen zusätzlichen Sauerstoff. Er habe am Samstag gearbeitet und sich ohne Schwierigkeiten in seinem Quartier im Krankenhaus bewegt.


Stabschef Mark Meadows bestätigte unterdessen, dass die Coronavirus-Infektion bei Trump einen schwereren Verlauf genommen hatte als zunächst dargestellt. „Gestern waren wir wirklich besorgt“, sagte Meadows am Samstagabend im TV-Sender Fox News. „Er hatte Fieber, die Sauerstoffsättigung seines Bluts war rapide gefallen.“

Teddy Jaans