Letztes Update:
20201117163103

Weitere 34 Saarländer mit Corona-Virus infiziert

16:18
02.10.2020
Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen im Saarland ist binnen 24 Stunden um 34 Fälle auf 3.451 gestiegen. Das teilte das Gesundheitsministerium in Saarbrücken am Freitag mit (Stand 18.00 Uhr). Bislang sind 177 Menschen in Verbindung mit dem Virus gestorben - die Zahl blieb stabil.

Inzwischen gelten 3.123 Menschen, die sich im Verlauf der Pandemie mit dem Virus angesteckt haben, als genesen. Aktuell seien 151 Personen aktiv mit dem Virus infiziert, erklärte das Ministerium. Drei Erkrankte liegen demnach im Krankenhaus, einer von ihnen muss intensivmedizinisch behandelt werden.

Im Regionalverband Saarbrücken gibt es mittlerweile 1.400 bestätigte Corona-Fälle, 723 im Kreis Saarlouis und 476 im Saarpfalz-Kreis. Im Kreis Neunkirchen wurden nach Angaben des Ministeriums 356 Menschen positiv getestet und im Kreis St. Wendel 198.

 

Jörg Tschürtz

Deutschland veröffentlicht weitere Reisewarnungen

16:17
02.10.2020
Die deutsche Bundesregierung hat ganz Schottland sowie Teile Englands und weite Teile der Niederlande zu Corona-Risikogebieten erklärt. Die Risikoliste des Robert Koch-Instituts wurde am Freitag entsprechend aktualisiert. Es wird erwartet, dass das Auswärtige Amt für alle diese Gebiete noch im Laufe des Abends eine Reisewarnung ausspricht.

Nach Angaben des RKI ist nach dem neuesten Stand die gesamte Niederlande mit Ausnahme der Provinzen Zeeland und Limburg betroffen. In England sind die Regionen North West, North East und Yorkshire and the Humbers nun aus deutscher Sicht Risikogebiete.

Zudem gelten in Österreich das Kleinwalsertal und die Gemeinde Jungholz nicht mehr als Corona-Risikogebiete. Die Enklaven, die nur von Bayern aus erreichbar sind, meldeten in den vergangenen Tagen keine einzige neue Corona-Infektion. Eine Online-Petition mit mehr als 10.500 Unterstützern hatte deshalb Ausnahmeregeln gefordert.

 

Jörg Tschürtz

Französische Gastwirte protestieren

15:50
02.10.2020
Nach der coronabedingten Schließung von Restaurants und Bars in Marseille haben Gastwirte in ganz Frankreich lautstark mit ihren Kochtöpfen protestiert. Aufgerufen zu der Straßenaktion hatte der bekannte Sternekoch Philippe Etchebest aus Bordeaux, wie französische Medien am Freitag berichteten. Sein Motto laute: „Lärm machen, um nicht in Stille zu sterben“.

Schon die monatelange Ausgangssperre und Schließungen von Restaurants im Frühjahr hatten das Gaststättengewerbe des Landes erheblich unter Druck gesetzt. In Paris droht wegen der angespannten Corona-Lage die neuerliche Schließung von Lokalen.

Teddy Jaans