Angesichts der Einstufung Luxemburgs als Corona-Risikogebiet haben die angrenzenden Kreise in Rheinland-Pfalz und im Saarland am Donnerstag einen engeren Austausch mit den Behörden des Großherzogtums vereinbart. „Wir wollen, dass die Kommunikation nicht nur über die Länder läuft, sondern strukturiert und wechselseitig auch direkt vor Ort“, sagte der Landrat des Kreises Trier-Saarburg, Günther Schartz (CDU), nach einer Videoschalte mit Vertretern von Ministerin sowie der Kreise Bitburg-Prüm und Merzig-Wadern.
Bei dem Gespräch sei man sich einig gewesen, dass eine 24-Stunden-Regelung ohne Quarantäne-Pflicht für Anrainer an den Grenzen „wünschenswert“ sei, sagte Schartz. Es ist „im Interesse aller“, wenn „es in diesem Bereich pragmatischer“ ablaufen könnte. Es gehe nicht darum, „Luxemburg als Risikogebiet abzuarbeiten. Es kann ja auch mal Deutschland Risikogebiet sein und Luxemburg nicht“.