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20201117163103

Zahl der Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz um 71 gestiegen

11:23
27.09.2020
Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist am Sonntag um 71 auf 10 544 gestiegen. Die Zahl der Todesfälle gab das Gesundheitsministerium in Mainz mit 251 an. Aktuell (Stand 11.45 Uhr) sind 996 Menschen in dem Bundesland mit dem Virus infiziert, 30 mehr als am Samstag.

Die meisten bestätigten Neuinfektionen gibt es in der Landeshauptstadt Mainz. Dort zählte das Gesundheitsamt 26 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Es folgen Ludwigshafen mit 22 sowie der Kreis Neuwied und der Rhein-Pfalz-Kreis mit jeweils 19 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner. Von den 24 Landkreisen und 12 kreisfreien Städten sind fünf Kommunen ohne jede Neuinfektion in den zurückliegenden sieben Tagen: die Kreise Birkenfeld, Cochem-Zell, Südwestpfalz und Vulkaneifel sowie die Stadt Landau.

Knapp neun von zehn Menschen in Rheinland-Pfalz, bei denen eine Ansteckung mit dem Virus bestätigt wurde, sind bisher nach Angaben des Gesundheitsministeriums wieder genesen - das sind 9297 Fälle oder 88,2 Prozent.

dpa/lrs

Museum stellt anonymen Brief von Kritiker der Corona-Maßnahmen aus

07:54
27.09.2020
Den anonymen Brief eines Kritikers der Corona-Schutzmaßnahmen hat das Historische Museum der Pfalz in Speyer in die laufende „Medicus“-Ausstellung eingebunden. Da diese auch Verschwörungstheorien thematisiere, zeige man den Brief an die Institution als Beispiel, hieß es. Die Leitung habe das Schreiben als Zeitdokument eingestuft.

Der Autor des anonymen Briefs hatte unter anderem geschrieben, es sei keine Ansteckungsgefahr mehr vorhanden, und Hygiene-Maßnahmen seien unnötig. „Mit Maske und Abstand ins Museum? Nein Danke!“, hieß es. Man solle sich nicht „für dumm verkaufen“ lassen.

„Lieber anonymer Verfasser dieser Botschaft, hättest Du Dich überwunden und mit Maske unsere Ausstellung besucht, wäre dieser Rundgang vielleicht für Dich erhellend gewesen“, antwortete das Museum in einer Mitteilung. „Wir zeigen zum Beispiel, wie schon vor 100 Jahren in Zeiten der Spanischen Grippe das Tragen von Masken ein wesentliches Mittel war, um der damaligen Pandemie Herr zu werden.“

Die „Medicus“-Ausstellung in Speyer zeigt - ausgehend von den Motiven des gleichnamigen Buchs von Noah Gordon (1986) -, wie sich Medizin, Krankheit und Heilung in unterschiedlichen Kulturen definieren. Der literarische Welterfolg kam 2013 als bildmächtiges Epos ins Kino.

dpa