Letztes Update:
20201117163103

Frage: Warum sechs Tage bis zum Test warten?

13:31
25.09.2020
Pol Reuter, reporter.lu: Warum wird im Szenario 1 erst nach sechs Tagen getestet? 

Lenert: Aus medizinischen Gründen. Tests sollen effizient sein. Man hat erst nach sechs bis sieben Tagen nach einer Ansteckung die höchste Chance, den Virus beim Testen zu erkennen. Möglichst früh testen zu wollen, ist gut gemeint. In den ersten Tagen ist aber die Wahrscheinlichkeit auf einen falsch negativen Test immens hoch. Die Frist wurde auch erst kürzlich von fünf auf sechs Tage erhöht, aufgrund neuer Erkenntnisse aus den Laboren. Wir müssen dabei auch die Kapazitäten in den Laboren im Auge behalten. Bisher sind unsere Testaktivitäten effizient, aber es ist ein diffiziles Gleichgewicht. 

Tom Rüdell

Frage: Wie ist es im Kindergarten?

13:26
25.09.2020
David Marques, Quotidien: Wie sieht es bei einem positiven Fall im Kindergarten (ohne Maskenpflicht) aus?

Meisch: Dann isolieren wir die Gruppe soweit möglich, Aktivitäten mit anderen Gruppen oder Gänge in die Kantine werden eingeschänkt - möglichst so, dass dem Spieltrieb der Kinder Rechnung getragen wird. 

Tom Rüdell

Frage: Was passiert mit Lehrern im Szenario 1 und 2?

13:23
25.09.2020
Michèle Gantenbein, Luxemburger Wort: Wie ist es im Szenario 1 mit Lehrern, die in der Klasse unterrichtet haben - dürfen die weiter in anderen Klassen unterrichten?

Mersch: Das wird von Fall zu Fall entschieden.

Gantenbein: Im Szenario 2 kommt es zu einer Quarantäne für die ganze Klasse - auch für den Lehrer?

Mersch: Auch hier kommt es auf den Fall an. Wenn der Lehrer keinen engen Kontakt zu den betroffenen Schülern hatte, wenn die Maskenpflicht penibel eingehalten wurde, kann es möglich sein, dem Lehrer die Quarantäne zu ersparen. Wie und von wem im Fall einer Quarantäne der Fernunterricht übernommen wird, muss dann organisiert werden. Die Mittel, eine gewisse Normalität beizubehalten, sind vorhanden. 

Tom Rüdell

Fragen aus dem Plenum

13:20
25.09.2020
Eric Hamus, Tageblatt: 
An welcher Privatschule kam es zum Szenario 3 und was muss dort jetzt geschehen?

Meisch: Die Analyse läuft, wir müssen eine Bestätigung abwarten und werden Anfang nächster Woche die Information nachreichen. Von der Frage, wie es zu den Infektionsketten kam, ist auch abhängig, welche Maßnahmen getroffen werden. Wir wollen zielgerichtet vorgehen. 

Tom Rüdell