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Ab jetzt: Pressekonferenz mit Meisch und Lenert

13:00
25.09.2020
Wie geht es mit den Corona-Maßnahmen in den Schulen weiter? Was hat es mit den "Teil-Quarantänen" für Lehrpersonal auf sich? Bildungsminister Claude Meisch und Gesundheitsministerin Paulette Lenert stellen sich den Fragen der Presse. 

Tom Rüdell

Schweiz verhängt Quarantänepflicht für Reisende aus Luxemburg

12:52
25.09.2020
Die Schweiz hat die Liste der Länder, für die bei der Einreise Qurantänepflicht gilt, aktualisiert. Die Verpflichtung gilt ab Montag, dem 28. September nun auch für Reisende aus Luxemburg.

Transitpassagiere, die sich weniger als 24 Stunden in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Infektionsrisiko aufgehalten haben, sind von der Quarantänepflicht ausgenommen. Die Quarantänepflicht ist in allen anderen Fällen zwingend - das Vorweisen eines negativen Testresultats hebt die Quarantäne nicht auf.

Details gibt es beim Schweizer Bundesamt für Gesundheit.

Mehrere EU-Staaten blockieren wichtige Entscheidung für Corona-Hilfen

12:44
25.09.2020
Mehrere EU-Staaten haben am Freitag eine für den Start des europäischen Corona-Konjunkturprogramms wichtige Entscheidung verhindert. Wie Diplomaten berichteten, machten im Ausschuss der Ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten rund ein Drittel der Mitglieder deutlich, dass sie den sogenannten Eigenmittelbeschluss erst dann mittragen werden, wenn Klarheit über den Gesamthaushalt für die kommenden sieben Jahre besteht. „Dies zeigt, wie wichtig rasche Fortschritte bei den Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament über den mehrjährigen Finanzrahmen sind, um das Gesamtpaket rechtzeitig über die Ziellinie zu bringen“, kommentierte ein Diplomat.

Das von den Staats- und Regierungschefs bei einem Sondergipfel im Juli vereinbarte Paket besteht aus Corona-Hilfen im Umfang von 750 Milliarden Euro und aus Geldern für die EU-Haushalte von 2021 bis 2027 in Höhe von 1074 Milliarden Euro. Es kann allerdings nur in Kraft treten, wenn auch das EU-Parlament zustimmt. Nach derzeitigem Stand wollen die Abgeordneten dies nur tun, wenn es mehr Geld als geplant für EU-Programme wie Erasmus (Jugend & Bildung) und Horizon (Forschung) gibt.

Der jetzt von mehreren Mitgliedstaaten blockierte Eigenmittelbeschluss ist unter anderem Grundlage dafür, dass die EU-Kommission die für die Corona-Hilfen geplanten Gelder an den Finanzmärkten aufnehmen kann. Zudem soll über ihn beispielsweise geregelt werden, dass zu Gunsten des EU-Haushalts eine neue Abgabe auf nicht recycelte Kunststoffabfälle eingeführt wird.

Eile ist vor allem deswegen geboten, weil die Entscheidung bis Jahresende auch noch in den einzelnen Mitgliedstaaten ratifiziert werden muss. Gelingt dies nicht, müsste vorerst mit einem Nothaushalt gearbeitet werden und die Corona-Hilfen könnten nicht anlaufen.

dpa