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Forscher: Selbstversuche bei Corona-Impfungen müssen reguliert werden

05:03
23.09.2020
Schon mehrfach gab es in den letzten Wochen Fälle, in denen Forscher von ihnen entwickelte Corona-Impfstoffe an sich selbst testeten. Derlei Selbstversuche müssten dringend reguliert werden, fordern Wissenschaftler aus den USA und Dänemark. Diese Form der Forschung werfe viele rechtliche und ethnische Fragen auf, erläutern sie im Fachmagazin „Science“. Wenn diese nicht angegangen würden, könne das Vertrauen der Menschen in die Entwicklung sicherer Corona-Impfstoffe beeinträchtigt werden.

Mehrere Wissenschaftler in den USA haben eigenen Angaben zufolge bereits selbst zusammengemischte Corona-Impfstoffkandidaten am eigenen Körper ausprobiert. Unter anderem aus Russland und China gibt es ähnliche Berichte.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird derzeit weltweit in fast 200 Projekten nach geeigneten Impfstoffen zum Schutz vor Corona gesucht. Experten rechnen mit einer breiten Verfügbarkeit geeigneter Impfstoffe erst im kommenden Jahr.

dpa

Drei positive Corona-Tests bei West Ham United

20:30
22.09.2020
(dpa) - Cheftrainer David Moyes sowie die beiden Fußballprofis Issa Diop und Josh Cullen vom englischen Premier-League-Club West Ham United haben sich mit dem Corona-Virus infiziert. Wie die Londoner am Dienstagabend auf ihrer Website weiter mitteilten, habe das Trio das Stadion noch vor dem Ligapokalspiel gegen Hull City (Beginn 20.30 Uhr) verlassen und sich gemäß den Covid-19-Bestimmungen in häusliche Quarantäne begeben.

Das medizinische Team des Clubs sei über die positiven Testergebnisse informiert worden; der Coach und die beiden Spieler hätten keine Symptome gezeigt. Co-Trainer Alan Irvine betreute das Team während des Pokalspiels.

Teddy Jaans

Mexikaner bekommt neue Lunge

18:14
22.09.2020
In Mexiko ist nach Angaben eines Krankenhauses eine Lungentransplantation an einem Covid-19-Patienten geglückt. Nach einer Mitteilung vom Dienstag war der 55-Jährige bereits am 31. August im Privatkrankenhaus Christus Muguerza in der Stadt Monterrey sieben Stunden lang operiert worden. Er war demnach zuvor 52 Tage lang künstlich beatmet worden, nachdem er im Juni erkrankt war.

„Ohne die Transplantation war die Lebenserwartung des Patienten null“, wurde der Chirurg Manuel Wong Jaén zitiert. Der Mann befinde sich auf dem Weg der Genesung. Er werde eine praktisch normale Lebensqualität haben.

Teddy Jaans