Letztes Update:
20201117163103

Lufthansa muss weiter reduzieren

13:28
21.09.2020
Die Lufthansa muss in der Corona-Krise noch stärker schrumpfen als bislang geplant. Mindestens 150 Flugzeuge der einstmals 760 Jets umfassenden Konzernflotte werden dauerhaft nicht mehr abheben, teilte das Unternehmen am Montag mit. Auch die Zahl der wegfallenden Vollzeitstellen werde die bislang angekündigten 22 000 übersteigen.

Teddy Jaans

Vier Neuinfektionen in Trier

13:23
21.09.2020
Am Montag wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg vier weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet – erneut je zwei in der Stadt Trier und im Landkreis Trier-Saarburg. Somit erhöht sich die Zahl der seit dem 11. März nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen auf 582 (201 in der Stadt Trier und 381 im Landkreis Trier-Saarburg).

Aktuell gelten 23 Personen als erkrankt, 12 im Landkreis und 11 in der Stadt Trier. Ein Patient befindet sich unverändert noch in stationärer Behandlung.

Teddy Jaans

41 Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz

12:15
21.09.2020
Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz haben zum Wochenbeginn 41 neue Corona-Infektionen registriert, womit es nun insgesamt 10.147 bestätigte Fälle gibt. Das teilte das Gesundheitsministerium am Montag mit. Die Zahl der Todesfälle blieb unverändert bei 247. Aktuell sind 900 Menschen im Bundesland mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert; am Sonntag waren es 921.

Die meisten Neuinfektionen gibt es derzeit in der Stadt Worms. Dort zählte das Gesundheitsamt 34 Fälle auf 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Es folgen die Landeshauptstadt Mainz und der Kreis Germersheim mit jeweils 24 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner. Von den 24 Landkreisen und 12 kreisfreien Städten blieb allein der Rhein-Lahn-Kreis ohne eine einzige Neuinfektion.

Knapp neun von zehn Menschen, bei denen eine Ansteckung mit dem Virus bestätigt wurde, sind bisher nach Angaben des Gesundheitsministeriums wieder genesen - das sind 9000 Fälle oder 88,7 Prozent.

dpa/lrs

Deutsche und französische Abgeordnete beraten über Corona und Euro

12:14
21.09.2020
Abgeordnete von Bundestag und französischer Nationalversammlung beraten an diesem Montag und Dienstag über gemeinsame Schritte in der Corona-Pandemie. Das Treffen der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung findet wegen der Lage diesmal als Videokonferenz statt. „Angesichts der Erfahrungen vom Frühjahr und der aktuellen Entwicklung des Infektionsgeschehens in Europa ist die enge Zusammenarbeit beider Länder und ihrer Parlamente wichtiger denn je“, sagte Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) der Deutschen Presse-Agentur.

Die jeweils 50 Abgeordneten beider Parlamente beraten in regelmäßigen Abständen über aktuelle Vorhaben und Probleme. Die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung gibt es seit 2019. Sie soll einen Beitrag zur besseren Zusammenarbeit beider Länder leisten. Bindende Beschlüsse fassen oder Gesetze machen kann das Gremium nicht, aber politische Impulse geben. Ernannt werden die Mitglieder vom Bundestag und von der französischen Nationalversammlung zum Beginn der jeweiligen Wahlperiode.

Auf der Tagesordnung steht neben einer Anhörung der Gesundheitsminister Frankreichs und Deutschlands auch ein Gespräch mit der Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde. „Wir sollten im Gespräch mit Christine Lagarde auch die Debatte darüber intensivieren, wie wir die Währungsunion jetzt endlich zu einer Wirtschaftsunion ausbauen können. Nur so können wir den Euro auf Dauer stabil halten“, sagte Schäuble.

Bei den deutsch-französischen Gesprächen soll es zudem um den Ausbau der Bahnstrecke Berlin-Paris gehen und um die Einsetzung zweier Arbeitsgruppen zu den Themen Integration, Asyl und Migration und zur Außen- und Verteidigungspolitik.

dpa