Letztes Update:
20201117163103

Nationalspieler Gündogan von Man City positiv auf Corona getestet

11:55
21.09.2020
Der deutsche Fußball-Nationalspieler Ilkay Gündogan von Manchester City ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der englische Vizemeister am Montag mit. Der 29-Jährige befolgt nach Angaben des Vereins nun die Corona-Richtlinien der Premier League und der britischen Regierung und befindet sich in einer zehntägigen Selbstisolation. „Jeder im Club wünscht Ilkay eine schnelle Genesung“, hieß es in der Mitteilung. Weitere Angaben machte der Verein von Trainer Pep Guardiola nicht. Gündogan fehlte City damit auch am Montagabend im Gastspiel bei den Wolverhampton Wanderers.

dpa

Israels Polizei registriert fast 7000 Verstöße gegen Lockdown-Regeln

08:42
21.09.2020
Die israelische Polizei hat in den ersten Lockdown-Tagen Tausende Verstöße gegen die neuen Corona-Restriktionen geahndet. Während des von Freitag bis Sonntag dauernden jüdischen Neujahrsfestes seien insgesamt 6943 Vergehen registriert worden, teilte die Polizei am Montag mit. Die meisten Delikte standen mit 4822 Fällen im Zusammenhang mit dem Verlassen des Hauses.

In Israel gilt angesichts eines starken Anstiegs der Infektionszahlen seit Freitagnachmittag ein dreiwöchiger Lockdown. Die Bevölkerung muss sich unter anderem mit geschlossenen Schulen und Kindergärten sowie mit Einschränkungen der Bewegungsfreiheit arrangieren. Die Menschen dürfen sich nur in Ausnahmefällen weiter als 1000 Meter von ihrem Zuhause entfernen. Der Lockdown-Beginn fiel zusammen mit Rosch Haschana. An dem jüdischen Neujahrsfest kommen normalerweise Familien im ganzen Land zusammen.

Der Regierung geht es vor allem darum, angesichts der steigenden Zahlen eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Montag gibt es derzeit 643 Schwerkranke in Israel. Nimmt diese Zahl weiter stark zu, dann stehen Kliniken davor, ihre Kapazitätsgrenzen zu erreichen. Als kritische Marke gilt Experten die Zahl von 800 Schwerkranken.

dpa