Letztes Update:
20201117163103

86 Neuinfektionen, kein weiterer Todesfall

14:51
19.09.2020
Wie die Santé am Samstag mitteilt, wurden in Luxemburg am Freitag 86 Fälle von Covid-19  festgestellt. Die positiven Fälle ergeben sich aus 4.669 Tests, die am Freitag bei Ansässigen durchgeführt wurden. Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 124. Seit Beginn der Pandemie wurden im Großherzogtum insgesamt 7.804 mit dem Corona-Virus infiziert. 

Am Wochenende werden von der Santé nur die Zahl der Neuinfektionen, der durchgeführten Tests sowie der aktuellen Todesfälle aktualisiert. 
Am Freitag gab es in Luxemburg insgesamt 891 aktive Infektionen. Der Reproduktionswert lag bei 1,42. Im Ganzen lagen 18 Personen mit einer akuten Erkrankung im Krankenhaus, auf der Intensivstation musste ein Patient betreut werden. 

Durch die in letzter Zeit wieder steigenden Infektionsfälle besteht die Gefahr, dass das deutsche Robert-Koch-Institut Luxemburg wieder als Risikogebiet einstufen könnte. Diese Einschätzung erfolgt, sobald ein Land innerhalb einer Woche die Zahl von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschreitet.

Rosa Clemente

Asselborn: Deutschland könnte Fünf-Tages-Quarantäne einführen

10:48
19.09.2020
Wie Außenminister Jean Asselborn (LSAP) am Samstagmittag im RTL-Interview erklärte, habe er die Information erhalten, dass Deutschland eine verbindliche Fünf-Tages-Quarantäne für Risikogebiete einführen könnte. Auch durch einen negativen Covid-19-Test könne man diese dann nicht mehr umgehen. Diese Information sei auch Frankreich und den anderen Benelux-Ländern mitgeteilt worden. Beschlossen sei diese Maßnahme aber noch nicht.

Luxemburg ist derzeit noch nicht wieder von Deutschland als Risikogebiet eingestuft worden - aufgrund steigender Infektionszahlen könnte das deutsche Robert-Koch-Institut das kleine Großherzogtum demnächst aber wieder auf die schwarze Liste setzen.

Deutschland habe zwar versichert, keine Grenzkontrollen und keine Grenzsperrungen mehr vorzunehmen, eine mehrtägige Quarantäne habe allerdings den gleichen, wenn nicht sogar einen stärkeren Abschreckungseffekt, als eine Komplettschließung, so Asselborn.

Sarah Cames

München: Theresienwiese bleibt vor Anstich-Termin weitgehend leer

08:26
19.09.2020
Die Theresienwiese in München ist am Morgen des ursprünglich geplanten Oktoberfest-Starts weitgehend leer geblieben. Während am ersten Wiesn-Samstag um 8.00 Uhr morgens normalerweise das Rennen um Plätze in einem der Zelte bereits weitgehend entschieden wäre, herrschte am Samstag um diese Zeit weitgehende Ruhe auf dem Gelände. Das Oktoberfest fällt in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie aus.

Auf der Theresienwiese gilt am Samstag ab 9.00 Uhr ein Alkoholverbot, um wilde Ersatzfeiern für die ausgefallene Wiesn zu verhindern. Eine Stunde vorher nutzte noch ein kleines, teilweise in Tracht gekommenes Grüppchen auf den Treppen zur monumentalen Bavaria-Statue die Gelegenheit, um mit Maßkrügen anzustoßen. Währenddessen bildete sich bereits eine kleine Schlange vor der dortigen Corona-Teststation. Ansonsten gehörte das Gelände am Samstagmorgen vor allem Joggern und Spaziergängern.

München hatte am Freitag den Warnwert von 50 Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern binnen einer Woche überschritten. Die Stadt befürchtet, dass sich viele zu bierseligen Ersatzpartys treffen könnten und hat auch für andere bekannte Party-Hotspots ein Alkoholverbot erlassen. Die sogenannte „WirtshausWiesn“ soll dennoch in mehr als 50 Gaststätten in München stattfinden. Teilweise mit Anstich, Livemusik und Tracht.

Sarah Cames