Letztes Update:
20201117163103

Strengere Regeln wegen Corona in Bordeaux und Marseille

16:58
14.09.2020
Im Kampf gegen das Corona-Virus haben die Behörden in Bordeaux und Marseille strengere Regeln verhängt. Private Treffen im Freien seien weitgehend auf zehn Personen beschränkt, kündigten die örtlichen Behörden am Montag an. Die Maskenpflicht wurde außerdem ausgeweitet. Tanzpartys seien nicht erlaubt, Schulausflüge abgesagt, sagte die Präfektin der Region Nouvelle-Aquitaine, Fabienne Buccio. Sie forderte Familien auf, Feiern wie Hochzeiten auf ebenfalls maximal zehn Personen zu begrenzen.

Die Behörden in Bordeaux haben außerdem den Konsum von Alkohol auf öffentlichen Plätzen in der Stadt verboten - in Marseille und Umland sind Konsum und Verkauf eingeschränkt. Die Begrenzung für öffentliche Veranstaltungen im Département Gironde an der Atlantikküste liege nun bei 1000 statt 5000 Menschen. Ähnliche Einschränkungen gelten in weiten Teilen auch im Département Bouches-du-Rhône, in dem Marseille liegt.

Frankreichs Premier Jean Castex hatte die Städte Bordeaux, Marseille und das französische Überseegebiet Guadeloupe aufgefordert, strengere Regeln einzuführen. Grund dafür ist, dass die Corona-Lage in diesen Regionen besonders ernst ist. Frankreich hat am Wochenende mehr als 10.000 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden verzeichnet - die Lage ist aber regional unterschiedlich.

Sarah Cames

Erleichterungen für binationale Familien

15:27
14.09.2020
Für Personen aus Drittstaaten außerhalb der EU soll es künftig weniger Hürden bei der Einreise nach Luxemburg geben. Wie das Außenministerium am Montag mitteilt, können Personen aus Drittstaaten wieder für kurze Familienbesuche ins Großherzogtum reisen. Als Familienmitglieder gelten Ehepartner und eingetragene Partner sowie eigene Kinder unter 18 (Kinder von Drittstaatsangehörigen) beziehungsweise 21 Jahren (Kinder von EU-Bürgern). Drittstaatsangehörige müssen sich jedoch beim Bureau des passeports, visas et légalisation registrieren und bestimmte Dokumente vorzeigen.

Über die E-Mail-Adresse service.visas@mae.etat.lu und die Telefonnummer (+352) 247-88300 können weitere Auskünfte erfragt werden.

Jörg Tschürtz