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Foto: AFP Die Radprofis Bob Jungels (l.) und Teamkollege Julian Alaphilippe, hier vor der fünften Etappe der Frankreich-Rundfahrt, hoffen auf ein negatives Testergebnis.

Tour de France bittet zum Corona-Test

08:09
07.09.2020
Für die Fahrer und Teambetreuer bei der Tour de France wird der Ruhetag am (heutigen) Montag anders als sonst, berichtet LW-Redakteur Daniel Wampach. Denn sie müssen alle zum Corona-Test antreten - deren 600 sollen durchgeführt werden. "Es ist etwas komisch, aber es bringt nichts, deswegen nervös zu sein", meint der Luxemburger Fahrer Bob Jungels.

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Jörg Tschürtz

Weniger deutsche Corona-Neuinfektionen

06:55
07.09.2020
In Deutschland ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem neuartigen Corona-Virus zuletzt gefallen. Die Ansteckungsrate dagegen stieg und liegt über der kritischen Marke von eins. Nach Angaben der Johns Hopkins Universität vom Montagmorgen wurden in den zurückliegenden 24 Stunden in Deutschland 670 Neuansteckungen registriert, gegenüber 775 am Vortag.

Die bisherigen Höchstwerte bei den Neuinfektionen in Deutschland hatten Ende März an manchen Tagen bei knapp 7.000 gelegen.Seit Beginn der Pandemie haben sich in der Bundesrepublik insgesamt 251.728 Personen mit dem Virus angesteckt. Deutschland liegt damit auf dem 21. Platz weltweit. Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gemeldet. Die Gesamtzahl der Todesfälle blieb damit bei 9.330.

Laut Robert Koch Institut am Vorabend lag die Reproduktionszahl, der sogenannte 4-Tage-R-Wert, bei 1,10. Der 7-Tage-R-Wert, der Schwankungen stärker ausgleicht, wurde mit 0,97 angegeben.  Das R-Maß gibt an, wie viele weitere Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt; die Zahl sollte unter 1,0 liegen, um eine exponentielle Ausbreitung zu verhindern, die das Gesundheitssystem überfordern könnte. 

Jörg Tschürtz

Luxemburg: Impfstoff in ein paar Monaten verfügbar?

06:36
07.09.2020
Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) rechnet damit, dass ein Corona-Impfstoff "Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres" zur Verfügung stehen könnte. Es gebe aber noch kein präzises Datum, sagte Lenert am Montagmorgen bei "RTL Radio Lëtzebuerg".

Luxemburg werde auf Basis europäischer Vereinbarungen rasch Dosen eines potenziellen Impfstoffs erhalten. Eine Arbeitsgruppe im Gesundheitsministerium befasse sich gerade damit, eine nationale Impfstrategie auszuarbeiten. Vorrangig sollen ältere Personen und Personen mit Vorerkrankungen die Möglichkeit bekommen, sich gegen das Corona-Virus impfen zu lassen.

Lenert erklärte in dem Interview außerdem, dass die Anzahl der täglichen Neuinfektionen im Herbst wieder steigen könnte. Unter anderem durch "präziseres Testen" könne ein möglicher Wiederanstieg jedoch bewältigt werden. Die Ministerin meinte zudem, dass es einen generellen Lockdown wie im Frühjahr wohl nicht mehr geben werde. Man sei mittlerweile besser im Umgang mit dem Virus geübt.

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Jörg Tschürtz