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Drei Corona-Fälle bei PSG bestätigt

20:14
03.09.2020
Eine erneute Testung hat die drei Corona-Infektionen beim französischen Fußball-Meister Paris Saint-Germain bestätigt. Das teilte der Club des deutschen Trainers Thomas Tuchel am Donnerstagabend via Twitter mit. Die Namen der drei Spieler wurden wie schon am Mittwoch nicht genannt. Die Betroffenen würden dem entsprechenden Gesundheitsprotokoll folgen. Laut französischen Medienberichten sind die Spieler Neymar, Leandro Paredes und Angel Di Maria positiv auf das Corona-Virus getestet worden.

PSG hatte am Sonntag vor einer Woche das Champions-League-Finale gegen FC Bayern München 0:1 verloren. Der Verein soll am 10. September sein erstes Saisonspiel in der Ligue 1 gegen RC Lens spielen. Die drei positiv getesteten Spieler dürften dabei dann nicht auf dem Feld stehen, weil sie laut Vorgaben der französischen Liga LFP in Quarantäne müssen.

Jörg Tschürtz

Foto: LW/Gerry Huberty Paulette Lenert: Die Santé bereitet sich neben Corona auch auf eine mögliche Grippewelle vor.

Grippe und Corona: Gefährlicher Paarlauf

17:36
03.09.2020
Eine Grippeimpfung ist nach Ansicht vieler Experten in diesem Herbst besonders wichtig. Mehr Impfungen könnten verhindern, dass das Gesundheitssystem aufgrund von steigenden Corona-Infektionszahlen gepaart mit einer schweren Grippewelle zu stark belastet wird.

Auch Luxemburgs Gesundheitsamt arbeitet an entsprechenden Empfehlungen für die Grippesaison. "Das ist eine der größten Herausforderungen, die wir derzeit sehen", sagte Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) am Donnerstag bei RTL Télé Lëtzebuerg im Hinblick auf die Grippe und das gleichzeitige Auftreten mit dem Corona-Virus. Insbesondere für Personen mit Vorerkrankungen sowie für ältere Menschen kann eine Grippeimpfung ratsam sein.

Es gebe bereits jetzt eine hohe Nachfrage nach Grippeimpfstoff. Luxemburg habe dieses Jahr mehr Impfstoff als sonst bestellt, doch Engpässe seien nicht ausgeschlossen. Ärzte sollten Risikogruppen prioritär impfen, so Lenert. Eine entsprechende Empfehlung der Santé werde am Freitag an die Ärzteschaft übermittelt.

In Bezug auf eine mögliche Verfügbarkeit eines Corona-Impfstoffs noch in diesem Jahr wollte Lenert keine Voraussage treffen.

Jörg Tschürtz