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UN: Corona gefährdet Zukunft von Millionen Flüchtlingskindern

05:27
03.09.2020
Die Coronavirus-Pandemie bedroht nach einem Bericht des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR die Zukunftschancen von Millionen minderjährigen Flüchtlingen. Der Ausfall der Schulen und die Not ihrer Familien könnten ihnen den Bildungsweg aus der Armut für immer abschneiden, warnte das UNHCR am Donnerstag in Genf. „Nach allem, was sie durchgemacht haben, können wir ihnen jetzt nicht auch noch dadurch, dass sie nicht mehr zur Schule gehen können, die Zukunft rauben“, sagte UNHCR-Chef Filippo Grandi.

Er appellierte an die Regierungen, Flüchtlinge und Aufnahmeländer stärker zu unterstützen. Das UNHCR stellte die deutsche DAFI-Initiative für Stipendien als gutes Beispiel heraus. Sie hat seit 1992 mehr als 15 500 Geflüchteten ein Studium ermöglicht.

Das UNHCR hat für 2019 Daten aus zwölf Ländern ausgewertet, die besonders viele geflüchtete Minderjährige und deren Familien aufgenommen haben - darunter Jordanien, Pakistan, die Türkei und Uganda. Dort gingen 77 Prozent der geflüchteten Kinder in die Grundschule und 31 Prozent in eine weiterführende Schule. Das ist laut UNHCR eine leichte Verbesserung. Weil die Erhebungsmethoden geändert wurden, seien direkte Vergleiche zu Vorjahren nicht möglich.

Dem Hilfswerk zufolge drohen Fortschritte aber zunichte gemacht zu werden. Viele Familien hätten wegen der Corona-Einschränkungen und Wirtschaftseinbrüche ihre Lebensgrundlage verloren. Sie könnten sich Schulmaterial und -uniformen nicht mehr leisten und sähen sich gezwungen, ihre Kinder zur Arbeit anstatt in die Schule zu schicken. Vor allem geflüchtete Mädchen trifft die Situation laut UNHCR hart: Man rechne damit, dass die Hälfte derjenigen, die vor der Corona-Krise in einem der betrachteten Länder eine weiterführende Schule besuchten, diese abbrechen müssen.

dpa

Hollywood-Star Dwayne Johnson und Familie an Covid-19 erkrankt

04:57
03.09.2020
Hollywood-Star Dwayne „The Rock“ Johnson (48), seine Frau Lauren und ihre beiden kleinen Töchter sind mit dem Coronavirus infiziert. Dies teilte der Action-Held („Fast & Furious“) am Mittwoch in einer über elfminütigen emotionalen Videobotschaft auf Instagram mit. Die Erkrankung an Covid-19 sei eine der schwierigsten Erfahrung für die Familie und für ihn persönlich gewesen, erklärte der Schauspieler und frühere Profi-Wrestler.

Seine beiden Töchter Jasmine (4) und Tiana (2) hätten glücklicherweise nur leichte Halsschmerzen gehabt, doch für ihn und seine Frau seien die vergangenen Wochen gesundheitlich „hart“ gewesen. Inzwischen habe sich jedoch die ganze Familie wieder erholt.

Johnson betonte, dass sie seit Beginn der Pandemie Vorsichtsmaßnahmen befolgt und Schutzmasken getragen hätten. Sie hätten sich bei engen Freunden angesteckt. Nun würde er noch striktere Regeln einführen und nur Freunde treffen, die einen negativen Test nachweisen könnten. Der Schauspieler rief seine Fans dazu auf, stets Schutzmasken zu tragen, gesund zu leben und die eigene Immunabwehr zu stärken.

In den letzten Monaten haben mehrere Hollywood-Stars offen über ihre Covid-19-Erkrankung gesprochen, darunter Tom Hanks, Olga Kurylenko und Idris Elba.

dpa