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20201117163103

53 neue Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz

11:15
02.09.2020
Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz ist am Mittwoch um 53 auf 9181 gestiegen. Aktuell sind 1054 Menschen im Bundesland infiziert, wie das Landesuntersuchungsamt mitteilte (Stand 10.37 Uhr) - das sind 15 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 243.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Infektionen bezogen auf 100 000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage, liegt im Kreis Trier-Saarburg weiter nahe der kritischen Marke von 50. Am Mittwoch lag dieser Wert unverändert bei 42. Ursache ist ein lokaler Ausbruch in der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Hermeskeil.

An zweiter Stelle bei den Neuinfektionen bezogen auf die Bevölkerungsgröße liegt die Stadt Ludwigshafen mit unverändert 22 Fällen. Danach folgen der Kreis Ahrweiler mit 19 und der Kreis Germersheim mit 15 Infektionen.

Knapp neun von zehn Menschen, bei denen eine Ansteckung mit dem Virus bestätigt wurde, sind bisher nach Angaben des Gesundheitsministeriums wieder genesen - das sind 7884 oder 85,9 Prozent der bestätigten Fälle.

dpa/lrs

Erster Corona-Fall im Migrantencamp Moria auf Lesbos

09:44
02.09.2020
Erstmals ist im überfüllten Migrantenlager von Moria auf der griechischen Insel Lesbos ein Mensch positiv auf das Coronavirus getestet worden. Es handle sich um einen 40-Jährigen aus Somalia, dem bereits im Juli Asyl gewährt worden sei, teilte das Migrationsministerium in Athen am Mittwoch mit. Er sei zunächst nach Athen gefahren, habe dort aber keine Arbeit gefunden und sei dann nach Moria zurückgekehrt. Die Gesundheitsbehörden gehen demnach allen Kontakten des Mannes nach, um auch sie auf das Virus zu testen. Das Lager wurde für 14 Tage unter Quarantäne gestellt, wie das Migrationsministerium weiter mitteilte.

Bereits Mitte August waren im Lager von Vial auf der benachbarten Insel Chios fünf Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Ausbreitung des Virus konnte jedoch durch Isolierung der Erkrankten gestoppt werden.

dpa