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20201117163103

Corona kostet Munich Re 700 Millionen Euro

17:10
20.07.2020
Die weltweite Corona-Pandemie hat dem weltgrößten Rückversicherer Munich Re im zweiten Quartal Schäden von 700 Millionen Euro eingebracht. Der Großteil entfiel auf Großereignisse, wie das Unternehmen am Montag in einer ad-hoc-Meldung in München mitteilte. Der Quartalsgewinn fiel mit 600 Millionen Euro aber dennoch erheblich höher aus als von Analysten erwartet. Das lag laut Unternehmen daran, dass abgesehen von Corona weitere Großschäden weitgehend ausblieben und die zum Konzern gehörende Düsseldorfer Ergo-Versicherung gute Gewinne machte.

Der Großteil der Corona-Schäden entfiel demnach auf die Versicherung von Großereignissen. Der Hintergrund: Für große Veranstaltungen haben die Organisatoren in der Regel Ausfallversicherungen abgeschlossen.

dpa

35 Neuinfektionen in Luxemburg

15:17
20.07.2020
Zwischen Sonntag und Montag sind laut dem Gesundheitsministerium weitere 35 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Unter den neuen Infizierten sind acht Nicht-Ansässige.

Im selben Zeitraum wurden 3.866 Tests durchgeführt. Die Zahl der Todesopfer bleibt unverändert bei 111.

Von den 53 Personen, die derzeit mit Covid-19 hospitalisiert sind, befinden sich sieben in Intensivpflege

Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie offiziell bestätigten Fälle auf 5.639 - davon sind 1.048 Nicht-Ansässige.

mth

Japan: Zahl der Corona-Toten steigt auf über 1000

15:07
20.07.2020
In Japan ist die Zahl der am Coronavirus Gestorbenen über die Marke von 1000 gestiegen. Wie der staatliche Fernsehsender NHK am Montag berichtete, wurden an dem Tag innerhalb von 24 Stunden 385 Neuinfektionen bestätigt.

Mit 168 entfielen mit Abstand die meisten davon erneut auf Tokio. Die Hauptstadt hatte kürzlich wegen eines deutlichen Anstiegs der Infektionszahlen die höchste Alarmstufe ausgerufen. Ausgangssperren sind in Japan jedoch rechtlich nicht möglich, die Menschen sind nur aufgerufen, neben dem Tragen von Masken ausreichend Abstand zu halten und Menschenmengen zu vermeiden.

Japan zähle inzwischen 26.522 Infektionsfälle und 1001 Tote, so NHK. Darunter sind auch 712 Infektionsfälle sowie 13 Todesfälle unter Menschen, die sich an Bord eines zeitweise unter Quarantäne gestellten Kreuzfahrtschiffes befunden hatten. Damit steht die Nummer Drei der Weltwirtschaft international gesehen zwar noch relativ gut da. Doch bereiten die Neuinfektionen vor allem in Tokio Sorge vor einer zweiten Infektionswelle. Als eine Problemzone wurde Tokios Amüsierviertel Kabukicho mit vielen kleinen Nachtclubs ausgemacht.

dpa