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59 neue Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz

14:57
25.08.2020
Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz ist am Dienstag im Vergleich zum Vortag um 59 auf 8734 gestiegen. Aktuell sind 968 Menschen im Bundesland infiziert, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilte (Stand 10.30 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 blieb bei 243. Insgesamt 7523 Personen sind wieder genesen.

Die meisten Infektionen in den vergangenen sieben Tagen wurden am Dienstag mit 33 Fällen auf 100 000 Einwohner weiterhin im Kreis Germersheim gezählt. Danach folgten der Kreis Alzey-Worms mit 21 und die Stadt Worms mit 20 Fällen.

An den Corona-Teststationen am Flughafen Hahn sowie im Grenzbereich zu Luxemburg, Frankreich und Belgien wurden nach Angaben des Ministeriums zwischen dem 6. und 25. August insgesamt 21.434 Tests gemacht. Von diesen liegen bislang 21.133 Befunde vor: Darunter gebe es 136 positive Befunde auf Covid-19.

Bei 106 der positiv Getesteten handele es sich um Einreisende aus Risikogebieten, 30 kamen aus Nicht-Risikogebieten. Die betroffenen Personen würden umgehend nach Vorliegen des positiven Laborbefundes von den Gesundheitsämtern informiert, hieß es.

dpa/lrs

Spanien setzt nun auch das Militär gegen Corona ein

14:15
25.08.2020
Angesichts rapide zunehmender Infektionszahlen setzt Spanien im Kampf gegen das Coronavirus nun auch das Militär ein. Neben anderen Maßnahmen werde man das System zur Nachverfolgung der Infektionsketten mit 2000 Soldaten verstärken, teilte Ministerpräsident Pedro Sánchez am Dienstag in Madrid mit.

Der sozialistische Politiker mahnte zur „Wachsamkeit und Gelassenheit“. Probleme gebe es nur in einigen Regionen des Landes. „Wir müssen die Kontrolle übernehmen und diese zweite Kurve so schnell wie möglich bezwingen. Wir haben das bereits einmal geschafft und werden es sicher wieder schaffen“, sagte Sánchez.

Der Regierungschef rief außerdem die Regionalregierungen auf, dafür zu sorgen, dass die spanische Corona-Warn-App überall funktioniert. Bisher sei sie nur in sieben der insgesamt 17 sogenannten Autonomen Gemeinschaften des Landes voll in Betrieb.

In den vergangenen Tagen wurden in Spanien jeweils weit mehr als 3000 neue Fälle binnen 24 Stunden registriert. Noch im Juni - kurz vor Ende des Corona-Notstands mit strengem Lockdown - hatte diese Zahl unter Hundert gelegen. Seit Anfang Juli steigt sie aber wieder nahezu konstant. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungen mit dem Virus Sars-CoV-2 übertraf am Montag die Marke der 400 000. Knapp 29 000 Menschen starben in Spanien mit Covid-19.

Sorgen bereitet vor allem die Situation in Madrid. Auf die Hauptstadt und den Großraum Madrid entfielen zuletzt ein Drittel aller innerhalb eines Tages in ganz Spanien gemeldeten Neuinfektionen - deutlich mehr als eintausend pro Tag.

dpa

Trier: Mann hustet Kinder und Erzieherinnen absichtlich an

14:14
25.08.2020
Mitten in der Corona-Pandemie soll ein Mann in Trier mehrere Kinder und Erzieherinnen absichtlich angehustet haben. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, ereignete sich der Vorfall schon vergangenen Mittwoch.

Der Unbekannte soll den Erzieherinnen einer städtischen Kita und vier einjährigen Kindern in einem Buggy, die auf dem Weg zu einem Spielplatz waren, zunächst Platz gemacht haben. Plötzlich sei er auf den Weg gesprungen und habe zweimal absichtlich in den Buggy und in Richtung der Erzieherinnen gehustet.

Ob der Mann mit Covid-19 infiziert ist oder eine andere Krankheit hat, sei unbekannt, sagte ein Polizeisprecher. Durch Anhusten können sich Infektionskrankheiten wie auch das Coronavirus übertragen. Der Mann sei nach dem Vorfall einfach weggegangen.

Es wurde ein Verfahren wegen versuchter Körperverletzung eingeleitet, die Polizei sucht nach ihm. Der Vorfall wurde den Angaben zufolge auch dem Rechtsamt der Stadtverwaltung Trier sowie dem Jugendamt gemeldet. Eine weitere medizinische Abklärung werde derzeit geprüft.

dpa/lrs