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Corona-Impfstoff: Biontech schließt erste Liefervereinbarung

05:32
20.07.2020
Das Mainzer Unternehmen Biontech und der US-Konzern Pfizer haben mit Großbritannien eine erste Liefervereinbarung zu einem möglichen, gerade in der Entwicklung befindlichen Corona-Impfstoff geschlossen. Vorbehaltlich einer behördlichen Genehmigung oder Zulassung sollen 30 Millionen Dosen des Impfstoffkandidaten „BNT 162“ geliefert werden, voraussichtlich in den Jahren 2020 und 2021, wie die Unternehmen am Montag mitteilten.

„Wir befinden uns in fortgeschrittenen Gesprächen mit verschiedenen anderen Regierungen und hoffen, bald weitere Liefervereinbarungen bekanntgeben zu können“, sagte Biontech-Mitgründer und -chef Ugur Sahin nach der Mitteilung.

Zu insgesamt vier RNA-Impfstoffkandidaten von Biontech und Pfizer laufen derzeit in den USA und in Deutschland Studien der Phase I und II. Für zwei dieser Kandidaten genehmigte die US-Arzneimittelbehörde FDA kürzlich ein beschleunigtes Zulassungsverfahren. Erste Ergebnisse der bisherigen Studien in den USA haben Biontech und Pfizer schon offengelegt und nannten sie „ermutigend“, auch mehrere Experten hatten von positiven Ergebnissen gesprochen.

Probanden - insgesamt waren es 45 gesunde Menschen im Alter von 18 bis 55 Jahren - hatten Antikörper gegen den Erreger Sars-CoV-2 entwickelt. Unklar ist aber noch, ob diese Antikörper tatsächlich vor einer Infektion schützen. Das sollen Tests mit bis zu 30.000 Probanden zeigen.

dpa

Die wichtigsten Punkte aus dem Regierungsrat

20:58
19.07.2020
- Es dürfen nur noch maximal zehn Personen sich treffen.
- Die Regierung setzt verstärkt auf Sensibilisierungsmaßnahmen.
- Die Distanz- und Verhaltensregel müssen strenger eingehalten werden, als das bisher der Fall war. Es gilt die Zwei-Meter-Regel, ansonsten müssen Masken getragen werden. 
- Polizei und die Inspections des mines sollen stärker kontrollieren und gegebenenfalls bei Fehlverhalten mehr Protokolle ausstellen.
- Die Maßnahmen für das Gastgewerbe, Hotels und Restaurants, bleiben vorerst unverändert. 

Christophe Langenbrink