Mindestens 13 Teilnehmer einer unerlaubten Party in Peru sind bei einer Massenpanik auf der Flucht vor der Polizei ums Leben gekommen. Die Sicherheitskräfte waren am Samstagabend (Ortszeit) von Nachbarn zu einem Lokal am Rande der Hauptstadt Lima gerufen worden, weil dort rund 120 Menschen feierten, wie das Innenministerium des südamerikanischen Landes mitteilte. Die Versammlung verstieß demnach gegen die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus.
Als die Beamten eintrafen, versuchten die Party-Gäste den Angaben zufolge, durch den einzigen Ausgang zu fliehen. Dabei hätten sie einander überrannt und seien zwischen der Tür und einer Treppe eingequetscht worden. Drei Polizisten und drei Feiernde seien verletzt worden.