Sowohl das Robert-Koch-Institut, als auch das Auswärtige Amt in Berlin haben die Reisebeschränkungen und Quarantänebestimmungen am Donnerstag zur Mittagsstunde aufgehoben.
Aussenminister Asselborn hatte dies am Mittwoch bereits angekündigt, für etwas Verwirrung hatte am Mittwochabend die Tatsache gesorgt, dass weder RKI noch das Auswärtige Amt dies bislang veröffentlicht hatten.
Zur Mittagsstunde haben beide dies nachgeholt. Auf dem Online-Portal des Auswärtigen Amtes ist folgender Text zu lesen:
"Luxemburg ist von COVID-19 vergleichsweise stark betroffen. Nach zeitweiliger Überschreitung der Inzidenz von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, sind die Zahlen nun rückläufig und liegen unterhalb dieses Grenzwertes. Die Einstufung als Risikogebiet wurde daher am 20. August 2020 aufgehoben.
Aktuelle und detaillierte Zahlen bieten das luxemburgische Gesundheitsministerium und das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).
Einreise
Zwischen Luxemburg und Deutschland finden keine Grenzkontrollen statt. Es bestehen keine Einschränkungen bei der Einreise."
Das Robert Koch-Institut hatte Luxemburg Mitte Juli zum Corona-Risikogebiet erklärt, nachdem die Schwelle von 50 Neuinfizierten pro 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen deutlich überschritten worden war. Das hatte unter anderem zu Folge, dass sich Reisende aus Luxemburg in Deutschland testen lassen und bis zum Vorliegen des Ergebnisses in Quarantäne begeben mussten.