Letztes Update:
20201117163103

Luxemburg: 5.595 Infizierte, 111 Tote

15:37
19.07.2020
112 weitere Personen (97 Bewohner, 15 Nicht-Ansässige) sind positiv auf eine Infektion mit dem Corona-Virus getestet worden. Das teilt das Gesundheitsministerium am Sonntag mit.  Demnach liegt die Zahl der bestätigten Fälle bei 5.595 Personen. Innerhalb eines Tages wurden 11.287 weitere Tests durchgeführt, seit Beginn der Pandemie insgesamt 344.744 . Die Zahl der Todesopfer bleibt unverändert -  111 Personen sind nach einer Infektion mit dem Corona-Virus verstorben.
Seit Ende Juni liefert das Gesundheitsministerium während des Wochenendes nur noch einen Teil der Daten. Neue Informationen, etwa zur Zahl der aktiven Erkrankungen oder zu den Hospitalisationen, stehen erst ab Montag wieder zur Verfügung. 

Maximilian Richard

Rio verlegt Patienten aus provisorischer Corona-Klinik

14:23
19.07.2020
Trotz einer Gerichtsentscheidung, die den Verbleib der Patienten angeordnet hatte, hat das Gesundheitssekretariat von Rio de Janeiro alle Patienten aus dem provisorischen Krankenhaus für Corona-Patienten im legendären Maracanã-Stadion verlegt. Dies berichteten brasilianische Medien am Samstag (Ortszeit). Der Vertrag endete an diesem Tag.

Die Justiz hatte sowohl die Schließung der Krankenhäuser im Maracanã-Stadion und in São Gonçalo als auch die Verlegung der Patienten verboten. Die Gesundheitsbehörde bestritt, dass es mit der Verlegung der Patienten aus dem Krankenhaus im Maracanã dieses auch schließt. Das Portal „G1“ zitierte jedoch Mitarbeiter, die berichteten, dass die Geräte entfernt worden seien und sie zur Schicht am Samstagmorgen keine Arbeitsbedingungen vorgefunden hätten.

Die provisorische Klinik im Maracanã war im Mai inmitten der Corona-Pandemie eröffnet worden. Die Betten und medizinischen Geräte standen nicht auf dem Spielfeld, sondern im Leichtathletik-Stadion nebenan. Die Clubs Flamengo und Fluminense, die das Stadion derzeit verwalten, hatten ihre Zustimmung zur Nutzung gegeben. Der Rasen sollte für den Fußball geschont werden, der mit der Regionalmeisterschaft im Juni zurückkehrte. 

dpa