Letztes Update:
20201117163103

Neue Corona-Fälle beim Olympique Marseille

08:58
18.08.2020
Wenige Tage vor dem geplanten Start der ersten französischen Fußball-Liga haben sich bei Olympique Marseille drei Corona-Verdachtsfälle bestätigt. Das teilte der Club am Dienstag mit. Nach dem am Donnerstag angekündigten Verdachtsfall erhöht sich damit die Zahl der gemeldeten Fälle innerhalb des Clubs auf vier. Für Marseille ist damit das Eröffnungsspiel in der Ligue 1 am Freitag gegen AS Saint-Etienne unsicher.

Laut französischer Fußball-Liga darf ein Team sieben Tage kein Mannschaftstraining ausüben, wenn mehr als drei Spieler oder Betreuer mit einer Corona-Erkrankung gemeldet sind, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Am Freitag hatte Marseille bereits auf ein Testspiel gegen den Bundesligisten VfB Stuttgart verzichtet, nachdem ein Verdachtsfall bekannt geworden war.

LW-Springer

1,8 Millionen Neuinfektionen in einer Woche

07:00
18.08.2020

Im Lauf der woche vom 9. bis 16. August hat die Weltgesundheitsorganisation 1,8 Millionen neue Infektionsfälle registriert. Durchschnittlich kamen jeden Tag 260.000 neue Covid-19-Fälle und 5.500 Tote dazu.

Damit steigt die Gesamtzahl der Infektionsfälle auf 21,2 Millionen weltweit. Die Pandemie hat bislang 760.000 Menschen das Leben gekostet.

LW-Springer

Gebündelte Forschung

06:02
18.08.2020
Der deutschePharmakonzern Boehringer Ingelheim will gemeinsam mit über 30 weiteren Firmen und Forschungseinrichtungen die Suche nach einem Medikament gegen die von dem neuen Coronavirus verursachte Krankheit Covid-19 beschleunigen. Das Ingelheimer (Rheinland-Pfalz) Unternehmen leitet nach eigenen Angaben vom Dienstag die Arbeiten zur Entwicklung sogenannter virusneutralisierender Antikörper. Insgesamt gehören dem auf fünf Jahre angelegten Konsortium CARE (Corona Accelerated R&D in Europe) 37 Mitglieder aus der EU, China, Großbritannien, der Schweiz und den USA an.

Ein Schwerpunkt der Forschung soll auf der Entwicklung von Antikörpern liegen, die das Virus neutralisieren, sowie auf kleinen Molekülen, die direkt gegen das Virus wirken sollen. Erforscht werden soll auch, ob sich bereits vorhandene Produkte und Medikamentenkandidaten gegen Covid-19 umfunktionieren lassen. Das Forschungsnetzwerk wird den Angaben zufolge mit 77,7 Millionen Euro aus Mitteln der EU sowie mit Geld- und Sachbeiträgen aus der Pharmabranche unterstützt.

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