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20201117163103

Neuseeland meldet 13 weitere Corona-Fälle

07:28
13.08.2020
In Neuseeland sind 13 neue Corona-Fälle bestätigt worden. Alle stünden in Zusammenhang mit einer Familie aus der Millionenmetropole Auckland, bei der zu Wochenbeginn vier Mitglieder positiv getestet worden seien, sagte der Chef der Gesundheitsbehörde, Ashley Bloomfield, am Donnerstag. Am Dienstag waren in dem Pazifikstaat erstmals seit 102 Tagen wieder lokale Infizierungen bestätigt worden. „Es gibt weder Schuld noch Schande, wenn man Covid-19 hat. Das Virus ist das Problem, nicht die Menschen, die erkrankt sind“, so Bloomfield.

Wo sie sich die Familie ursprünglich angesteckt hat, weiß man bislang nicht. Alle Infizierten wurden in Einrichtungen für Quarantäne verlegt. In Auckland mit seinen 1,7 Millionen Einwohnern gilt seit Mittwoch ein zunächst dreitägiger Lockdown. Die Schulen und alle nicht notwendigen Geschäfte sind geschlossen.

Neuseeland gilt dank früher und strikter Maßnahmen als sehr erfolgreich im Kampf gegen das Coronavirus. Im Juni hatte sich das Land coronafrei erklärt und war zu einer relativen Normalität zurückgekehrt. Seit Beginn der Pandemie wurden in dem Inselstaat 1589 Fälle bestätigt, 22 Menschen starben in Verbindung mit Covid-19.

dpa

Rheinland-Pfalz: Verbandschef fordert Einlass von luxemburgischen Gästen nur bei negativem Test

05:31
13.08.2020
Gereon Haumann, der Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes Rheinland-Pfalz (Dehoga), hat mit seiner Forderung, Gäste aus Luxemburg nur unter Vorlage eines negativen Covid-Tests zuzulassen, für Aufregung gesorgt. Über den Vorschlag Haumanns berichtete der "Trierische Volksfreund" am Dienstag.

Am Donnerstag stellte Haumann klar, dass seine Forderung nur Hotelgäste betreffe, die als Einreisende aus einem Risikogebiet ohnehin ein negatives Testergebnis vorweisen können müssten. Sein Vorschlag sei außerdem nicht als Diskreditierung zu werten, sondern solle das Gewerbe schützen, ergänzte der Verbandspräsident. 

In den sozialen Medien sorge sein Vorschlag jedoch für Entrüstung - auf beiden Seiten der Grenze. So kommenterierte ein Nutzer, er erwarte "mehr Respekt für unsere luxemburgischen Nachbarn und Freunde", während andere auf die Auswirkungen einer solchen Maßnahme auf das ohnehin schon kriselnde Gaststättengewerbe in der Großregion verwiesen.

Sarah Cames