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20201117163103

Notstand im Iran auch noch 2021

09:19
09.08.2020
Der Corona-Notstand im Iran wird nach Einschätzung von Präsident Hassan Ruhani mindestens bis Januar 2021 dauern. „Wir haben den Notstand nun seit sechs Monaten und müssen uns auf mindestens weitere sechs Monate vorbereiten“, kündigte Ruhani am Sonntag in Teheran an. Es sei nicht möglich, alle Beschränkungen wieder aufzuheben. „Wir müssen einen Mittelweg zwischen Normalität und Einhaltung der Corona-Vorschriften finden“, schrieb der Präsident auf seiner Webseite. Zugleich rechtfertigte er erneut seine Politik, verschiedene Maßnahmen zu lockern.

Die von Ruhani angeordneten Lockerungen hatten in den vergangenen beiden Monaten dazu geführt, dass viele in der Bevölkerung die Hygienevorschriften und auch die Pandemie nicht mehr Ernst nahmen.

LW-Springer

Trierer Weihnachtsmarkt in der Schwebe

07:01
09.08.2020
Ob der auch bei Luxemburgern beliebte Weihnachtsmarkt in Trier dieses Jahr abgehalten werden kann, ist noch ungewiss. Derzeit gibt es von der Regierung des Landes Rheinland-Pfalz noch keine verbindlichen Aussagen. In Kürze werde es erste interne Gespräche mit dem Betreiber des großen Trierer Weihnachtsmarktes geben, wie ein sicheres Konzepte aussehen könne und wie der Weihnachtsmarkt so gestaltet werden könne, dass er wirtschaftlich sei, so ein Sprecheer der Stadt Trier. Auch mit dem Veranstalter des immer nur an einem Wochenende geplanten Sterntaler-Weihnachtsmarktes gebe es Gespräche.

LW-Springer

Maskenpflicht in Paris

06:16
09.08.2020
Im Kampf gegen das Coronavirus führt nun auch die Millionenmetropole Paris eine Maskenpflicht im Freien ein. Betroffen seien besonders stark frequentierte Bereiche wie die Seineufer oder Einkaufsstraßen in mehreren Stadtbezirken, teilte das Polizeipräsidium am Samstagabend mit. Die Vorschrift gilt von diesem Montag an.

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Neue Panne: Britische Behörde ruft 740.000 Corona-Tests zurück

17:54
08.08.2020
Die britische Aufsichtsbehörde für Medizinprodukte hat den Rückruf Hunderttausender Corona-Test-Sets veranlasst. Wie die Regierung in London am Samstag bestätigte, handelt es sich um bis zu 741.000 Tests der Firma Randox. Diese seien möglicherweise nicht sicher für den Gebrauch, hieß es zur Begründung.

Randox hatte im März einen Auftrag in Höhe von 133 Millionen Pfund von der britischen Regierung erhalten, unter anderem für die Bereitstellung von Corona-Tests. Dem „Guardian“ zufolge erfolgte die Vergabe ohne Ausschreibung. Gerechtfertigt wurde das durch die hohe Dringlichkeit, die Testkapazitäten des Landes rasch zu erhöhen. Pikant ist jedoch, dass ein führender Abgeordneter der regierenden Konservativen, Owen Paterson, als Berater für die Firma tätig ist. Paterson erhält dem Register für Nebeneinkünfte des britischen Parlaments zufolge dafür jährlich 100.000 Pfund (umgerechnet rund 110.000 Euro).

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