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Rheinland-Pfalz: Lockerungen im Tourismus und im Handel

13:12
07.05.2021
Rheinland-Pfalz lockert von kommenden Mittwoch an die Corona-Regeln in Kreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Inzidenz unter 100. Der gesamte Handel kann wieder öffnen, für ihn gelten dann die gleichen Bedingungen wie in den Lebensmittelgeschäften, kündigte die Staatskanzlei nach einer Sitzung des Corona-Kabinetts am Freitag in Mainz an. Zudem soll die Vermietung von Ferienwohnungen und die Übernachtung in Wohnmobilen mit eigenen sanitären Anlagen dann wieder möglich sein.

„Weitere Anpassungen im Bereich Sport werden folgen“, heißt es in der Mitteilung. Mit Blick auf die Pfingstferien könne auch der Tourismus und die Gastronomie mit einer Perspektive rechnen. Rechtzeitig zum Pfingstwochenende - ab Freitag dem 21. Mai - sollen in einer zweiten Stufe des Perspektivplans weitere Öffnungen erfolgen. Ein dritter Öffnungsschritt ist ab Mittwoch dem 2. Juni zu Fronleichnam geplant. Immer vorausgesetzt, die Bundes-Notbremse greift nicht, also die Inzidenz der Neuinfektionen auf 100 000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen liegt stabil unter 100.

„Das Licht am Ende des Tunnels wird jeden Tag heller“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Wir gehen mit vorsichtigen Schritten einem guten Sommer entgegen. Viele Menschen im Land sind bereits geimpft. Wir bleiben aber vorsichtig, denn die Gefahr durch das Virus ist noch nicht abgewendet.“ Die Situation auf den Intensivstationen entspanne sich zwar, „das medizinische Personal ist aber am Ende der Belastbarkeit angelangt“.

Jörg Tschürtz

Foto: Gerry Huberty Das Covid-19-Konsultationszentrum in Esch/Alzette.

Covid-19-Konsultationszentren in Luxemburg schließen

11:59
07.05.2021
Ab 17. Mai schließen die sogenannten Covid-19-Konsultationszentren (CCC) in Luxemburg-Kirchberg und Esch/Alzette wieder ihre Türen. Vergangene Woche wurden nur noch 363 Besucher in den Zentren gezählt – ein Zeichen dafür, dass sich die Corona-Lage im Großherzogtum entspannt. In der Woche davor waren es noch 495. Zu Spitzenzeiten suchten innerhalb einer Woche bis zu 700 Personen die CCC auf. 

Die zwei Konsultationszentren wurden Ende Oktober beziehungsweise Mitte November eröffnet, um Personen mit Covid-Symptomen zu empfangen. Die Beratung ist kostenlos und erfolgt ohne Terminvergabe. Insgesamt 13.545 Personen erhielten dort in den vergangenen sechs Monaten eine Covid-Diagnose ausgestellt (oder widerlegt).

Ab 17. Mai sollen sich Personen bei Verdacht auf eine Corona-Infektion zunächst an ihren Hausarzt wenden, vorzugsweise über Telefon oder Videotelefonie.

Jörg Tschürtz