Letztes Update:
20201117163103

Österreich warnt vor Reisen auf das spanische Festland

16:28
06.08.2020
In Österreich gilt ab Montag eine Reisewarnung für das gesamte spanische Festland im Zusammenhang mit der Corona-Krise. Alle Festland-Provinzen Spaniens sind betroffen, ausgenommen sind die Inselgruppen der Balearen, zu denen Mallorca und Ibiza gehören, und die Kanarischen Inseln mit Gran Canaria und Teneriffa. „Es wird ausdrücklich vor Reisen auf das spanische Festland gewarnt“, teilte das Außenministerium in Wien am Donnerstag mit. Die Warnung tritt um Mitternacht von Sonntag auf Montag in Kraft.

Vor rund einer Woche hatte auch Deutschland eine partielle Reisewarnung verhängt, allerdings nur für einen Teil des Festlands. Das Auswärtige Amt warnt derzeit vor Reisen nach Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona sowie in die Regionen Aragón und Navarra.

In Österreich müssen Reisende, die vom spanischen Festland zurückkehren, ab dem 10. August bei der Einreise einen negativen Corona-Test vorlegen. Dasselbe gilt auch für andere ausgewiesene Risikogebiete. Reisewarnungen gelten in Österreich derzeit für 31 Staaten sowie die chinesische Provinz Hubei.

Jörg Tschürtz

Luxemburg: 66 neue Corona-Fälle

14:51
06.08.2020
Bis Donnerstag wurden 66 neue Coronavirus-Infektionen in Luxemburg registriert (54 Einwohner, zwölf Grenzpendler). Insgesamt 10.071 Tests wurden am Vortag durchgeführt, davon entfallen 1.448 auf nicht in Luxemburg ansässige Personen.

Es gibt ein weiteres Todesopfer durch Covid-19 zu beklagen. Damit steigt die Gesamtzahl der Todesfälle auf 119. Seit Beginn der Pandemie haben sich 7.073 Personen nachweislich mit dem Corona-Virus angesteckt, davon 1.278 Nicht-Gebietsansässige. Die Reproduktionszahl liegt aktuell bei 0,74.

Derzeit werden 51 Coronavirus-Infizierte im Krankenhaus versorgt, davon benötigen neun intensivmedizinische Pflege. Laut Santé gibt es momentan 1.204 aktiv Infizierte im Großherzogtum. 5.750 gelten als genesen.

Seit März wurden 623.994 Tests durchgeführt. Aufgrund der Urlaubszeit wird in Luxemburg derzeit weniger getestet als in den Wochen zuvor.

Jörg Tschürtz