Letztes Update:
20210421164330

15:36
21.04.2021
Im Impfzentrum in der Stadt Luxemburg seien vergangene Woche Restdosen an 40 vulnerable Personen verabreicht worden. Dies sei auf Eigeninitiative der Verantwortlichen des Impfzentrums geschehen. Es handle sich um einen Einzelfall, sagt Paulette Lenert. Die betroffenen Personen hatten teilweise ohnehin einen Termin für die darauffolgenden Tage.

Jörg Tschürtz

Fragen der Journalisten

15:29
21.04.2021
Bleibt das Prinzip "First come, first served"?

Wer sich freiwillig für eine Impfung mit AstraZeneca meldet und zwischen 30 und 55 Jahren alt ist, für den gilt das Prinzip "First come, first served". Parallel werden aber auch demnächst Einladungen an diese Altersgruppe im Rahmen der regulären Impfkampagne zugestellt. 

Jörg Tschürtz

Foto: Guy Jallay

Drei Todesopfer nach Impfungen

15:24
21.04.2021
Nur bei einem Prozent der bislang in Luxemburg Geimpften hätten sich Nebenwirkungen bemerkbar gemacht. Insgesamt betraf dies 1125 Personen. 89 Prozent davon erlitten keine schlimmen Nebenwirkungen. In 129 Fällen seien schwere Nebenwirkungen festgestellt worden, die zu 116 insgesamt Krankschreibungen geführt haben. In drei Fällen hatten die Nebenwirkungen lebensbedrohliche Folgen. Drei Personen im Alter zwischen 75 und 94 Jahren starben nach einer Impfung, zwei Männer und eine Frau. Bis Mittwoch war nur ein einziger Todesfall bekannt gewesen.

Ein spezieller Nebeneffekt der Impfung seien Thrombosen, davon gab es in Luxemburg sieben Fälle.

Paulette Lenert sagt, dass die Hersteller bei Todesfällen zur Verantwortung gezogen werden können. Aber auch teilweise der Staat, wenn der Sterbefall nicht eindeutig auf die Verabreichung des Vakzins zurückgeführt werden kann.

Lenert betont, dass Nebenwirkungen bei Impfungen nur sehr selten vorkommen.

Jörg Tschürtz