Nur bei einem Prozent der bislang in Luxemburg Geimpften hätten sich Nebenwirkungen bemerkbar gemacht. Insgesamt betraf dies 1125 Personen. 89 Prozent davon erlitten keine schlimmen Nebenwirkungen. In 129 Fällen seien schwere Nebenwirkungen festgestellt worden, die zu 116 insgesamt Krankschreibungen geführt haben. In drei Fällen hatten die Nebenwirkungen lebensbedrohliche Folgen. Drei Personen im Alter zwischen 75 und 94 Jahren starben nach einer Impfung, zwei Männer und eine Frau.
Bis Mittwoch war nur ein einziger Todesfall bekannt gewesen.Ein spezieller Nebeneffekt der Impfung seien Thrombosen, davon gab es in Luxemburg sieben Fälle.
Paulette Lenert sagt, dass die Hersteller bei Todesfällen zur Verantwortung gezogen werden können. Aber auch teilweise der Staat, wenn der Sterbefall nicht eindeutig auf die Verabreichung des Vakzins zurückgeführt werden kann.
Lenert betont, dass Nebenwirkungen bei Impfungen nur sehr selten vorkommen.
Jörg Tschürtz