In Mainz hat die Polizei bei sogenannten Spaziergängen gegen Corona-Maßnahmen am Samstag zahlreiche Verstöße gegen Regeln festgestellt. Teils seien Personen ohne erforderliche Masken unterwegs gewesen und hätten Transparente dabei gehabt, teilte die Polizei in Mainz mit. In 108 Fällen seien Personalien aufgenommen worden und 55 Ermittlungsverfahren wegen Verstößen wie zum Beispiel gegen Abstands- und Kontaktregeln wurden eingeleitet. In 46 Fällen habe es Platzverweise gegeben.
Zu den Aktionen war laut Polizei über verschiedene Kanäle aufgerufen worden, nachdem eine ursprünglich geplante Versammlung von der Stadt verboten worden war. Das Verwaltungsgericht Mainz hatte die Verbotsverfügung bestätigt. Insgesamt fanden nach Angaben der Polizei am Samstag sechs Versammlungen an verschieden Orten in Mainz statt.