Letztes Update:
20210409133102

EMA: Auch Thrombose-Fälle bei Impfstoff von Johnson & Johnson

13:31
09.04.2021
Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) prüft Fälle von Thrombosen nach einer Coronaimpfung mit dem Vakzin des Herstellers Johnson & Johnson. Vier ernsthafte Fälle von Blutgerinnseln seien nach einer Impfung aufgetreten, teilte die EMA am Freitag in Amsterdam mit. Eine Person sei gestorben. Einer der Verdachtsfälle sei während der klinischen Studien aufgetreten. Die Behörde betonte, dass ein Zusammenhang mit dem Impfstoff des US-Herstellers noch nicht festgestellt worden sei.

Die EMA hatte am Mittwoch bei einer erneuten Prüfung von seltenen Thrombosen-Fällen nach der Impfung mit dem Präparat von Astrazeneca festgestellt, dass es einen Zusammenhang gebe. Die Häufigkeit gemeldeter Zwischenfälle mit Blutgerinnseln im Gehirn treten nach EMA-Angaben mit ungefähr 1 je 100.000 auf. Die EMA gab weiter uneingeschränkt grünes Licht für eine Verwendung. Der Nutzen des Wirkstoffes sei höher zu bewerten als die Risiken, erklärte die Arzneimittelbehörde.

Jeff Wiltzius

Inzidenz der Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz wieder über 100

13:26
09.04.2021
Nach einem leichten Rückgang der Corona-Neuinfektionen über Ostern liegt die Inzidenz in Rheinland-Pfalz wieder über der Schwelle von 100. Erstmals seit Mitte Januar meldeten die Gesundheitsämter mehr als 1.000 neue Corona-Infektionen an einem Tag.

Mit 1018 neuen Fällen innerhalb eines Tages ermittelte das Landesuntersuchungsamt am Freitag eine Inzidenz von 101,4 Infektionen auf 100.000 Menschen in den zurückliegenden sieben Tagen. Die Zahl der Patienten, die mit oder an dem Virus starben, stieg um 10 auf 3387 (Stand 14.10 Uhr). Aktuell sind 12 715 Menschen in Rheinland-Pfalz mit dem Coronavirus infiziert, so viele wie seit dem 29. Januar nicht mehr.

Jeff Wiltzius

WHO: Keine Empfehlung für Impfung mit zwei verschiedenen Vakzinen

13:07
09.04.2021
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht keine Empfehlung für songenannte Kreuzimpfungen gegen das Coronavirus aus. Es lägen noch keine ausreichenden Daten für mögliche Risiken einer ersten Impfdosis mit Astrazeneca und einem anderen Mittel als Zweitimpfung vor, sagte WHO-Sprecherin Margaret Harris am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Harris bezog sich bei ihren Aussagen auf eine vorläufige Empfehlungen eines WHO-Expertengremiums von Februar.

Demnach solle vorläufig das gleiche Produkt für beide Teilimpfungen gespritzt werden. Die Experten forderten weitergehende Forschungen, um die Mischung von Vakzinen zu überprüfen.

Jeff Wiltzius