Die Polizei in Italien ist einem Mann auf die Schliche gekommen, der sich als Heilpraktiker ausgegeben und Menschen vermeintliche Arznei gegen Corona verkauft haben soll. Die Ermittlungen hätten ergeben, dass der Verdächtige seinen Kunden ein Pulver auf Kräuterbasis verkauft habe, das angeblich auch gegen die Krankheit Covid-19 helfen sollte, teilte die Finanzpolizei der Stadt Rimini an der Adriaküste am Freitag mit. Bei einer Razzia beschlagnahmten die Ermittler die Präparate. Anhand von Dokumenten gingen sie einer ersten Schätzung zufolge von mehreren Tausend Euro an Einnahmen je Monat aus.
Der Verdächtige konnte laut Polizei keine Bescheinigung oder einen Abschluss für seinen Beruf vorweisen. Der Fall wurde bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, die nun wegen Betrugs und der missbräuchlichen Ausübung des Heilberufes ermittelt.