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Heftige Kritik: Belgien schließt nach wenigen Wochen wieder Friseursalons

10:57
31.03.2021
Die belgischen Frisöre sind sauer. Denn Belgien steht erneut vor vier Wochen "Osterpause" mit umfangreichen Corona-Beschränkungen - und schließt vor Ostern die Friseursalons, nachdem diese erst vor Kurzem öffnen durften. Die belgische Regierung reagiert damit auf die steigende Anzahl an Neuinfektionen.

Die neuen Beschlüsse bedeuten eine weitestgehende Rückkehr zu den bereits Ende Oktober verhängten Einschränkungen. So sollen Schulen und Universitäten bis zum 19. April geschlossen bleiben. Auch Frisöre, Schönheitssalons oder Masseure müssen wieder schließen. Allerdings gelten für „nicht lebensnotwendige“ Geschäfte weniger drastische Beschränkungen als im Herbst. Sie dürfen auf Terminbasis Kunden empfangen. 

In einem Interview im TV-Sender RTBF zeigen sich Betroffene bestürzt: "Es wurde uns garantiert, dass an dem Tag, an dem wir wieder öffnen dürfen, es für immer sein wird." Man habe zwar Verständnis für die neue Verschärfung der Maßnahmen, allerdings sei die Branche bereits angeschlagen. Es gebe zudem keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass die Berufe stärker gefährdet seien als andere. Der neue Lockdown verschlechtere nur die Situation. "Die finanziellen Kosten sind eine Sache, aber die psychologischen Folgen werden weitaus schlimmer sein", heißt es weiter.

Jeff Wiltzius

Biontech/Pfizer: Impfstoff mit hoher Wirksamkeit bei Jugendlichen

10:53
31.03.2021
Der Impfstoff von Biontech/Pfizer schützt Herstellerangaben zufolge auch Jugendliche zuverlässig vor einer Covid-19-Erkrankung. Das geht aus Ergebnissen einer Studie mit 2.260 jungen Menschen zwischen 12 und 15 Jahren in den USA hervor, die Biontech und Pfizer am Mittwoch veröffentlichten. Die Teilnehmer hätten den Impfstoff gut vertragen. „Die Nebenwirkungen waren vergleichbar mit denen bei 16- bis 25-Jährigen“, hieß es. Noch sind die Ergebnisse aber nicht von Experten begutachtet und in einem Fachjournal veröffentlicht. 

Teddy Jaans

EMA berät kommende Woche über Astrazeneca-Impfstoff

08:53
31.03.2021
Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) wird in der kommenden Woche erneut über die Sicherheit des Astrazeneca-Impfstoffes beraten. Eine Expertengruppe sei am Montag bereits zusammenkommen. Ihr Bericht und weitere Analysen sollten beim Treffen des Sicherheitsausschusses der EMA vom 6. bis 9. April beraten werden. Dann werde auch eine Aktualisierung der EMA-Empfehlung erwartet, wie die EMA auf dpa-Anfrage mitteilte. Der Sicherheitsausschuss der EMA hatte zuletzt bekräftigt, dass der Impfstoff „sicher und wirksam“ sei, und dass es keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel gebe.

Die EMA hatte auch betont, dass Experten weiterhin Fälle von Thrombosen prüfen würden. Hintergrund sind Fälle von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen.

Jeff Wiltzius