Letztes Update:
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Foto: Guy Jallay

Zahlen aus Trier

14:13
23.03.2021
Am Dienstag wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg 24 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet - 17 aus dem Landkreis und 7 aus der Stadt Trier. Die Zahl der seit dem 11. März 2020 nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen beträgt nunmehr 5.398 (2003 in der Stadt Trier und 3.395 im Landkreis Trier-Saarburg).

Teddy Jaans

423 neue Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz

14:12
23.03.2021
Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz haben am Dienstag 423 neue Corona-Infektionen gemeldet. Aktuell sind 7.413 Menschen im Land mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das Landesuntersuchungsamt mitteilte. Das ist der höchste Wert seit dem 13. Februar. Die Zahl der Patienten, die mit oder an dem Virus starben, stieg um 12 auf 3276. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen, liegt landesweit bei 79,8 - eine Woche zuvor waren es 61,5. 

Teddy Jaans

EU-Kommission kündigt entschiedenes Vorgehen gegen Astrazeneca an

13:14
23.03.2021
Die EU-Kommission hat ein entschiedenes Vorgehen gegen die Lieferausfälle des Impfstoffherstellers Astrazeneca angekündigt. „Wir werden alle Instrumente nutzen, die uns zur Verfügung stehen, um die Dosen zu bekommen“, sagte die für Gesundheit zuständige Generaldirektorin Sandra Gallina am Dienstag im Haushaltsausschuss des Europaparlaments. „Wir beabsichtigen natürlich zu handeln.“ Wie genau dies aussehen könnte, ließ die Italienerin offen.

Zugleich kündigte die EU-Kommission für Mittwoch eine Überarbeitung der im Februar eingeführten Exportkontrolle für Corona-Impfstoffe an. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hatte Astrazeneca jüngst damit gedroht, weitere Exporte an Länder außerhalb der EU zu verbieten. Gallina machte nun klar, dass andere Unternehmen, die ihre Verträge erfüllten, wohl nicht mit Exportstopps rechnen müssten. Darüber dürften auch die Staats- und Regierungschefs beim EU-Gipfel am Donnerstag beraten. Kanzlerin Merkel sprach sich zuletzt gegen „generelle Exportverbote“ für Corona-Impfstoffe aus.

Das britisch-schwedische Unternehmen Astrazeneca hängt mit seinen Lieferungen an die EU deutlich hinterher. Statt der ursprünglich anvisierten 120 Millionen Impfdosen sollen im ersten Quartal nur 30 Millionen kommen, im zweiten Quartal 70 statt 180 Millionen Dosen.

Gallina erklärte nun, dass das Unternehmen den europäischen Markt laut Vertrag aus fünf Produktionsstätten versorgen sollte. Stattdessen produziere es nur in einem einzigen Werk. Ein anderes Werk aus dem Vertrag müsse noch von der Europäischen Arzneimittel- Agentur zugelassen werden. Dieses Verfahren sei gerade erst vom Unternehmen gestartet worden. „Es ist klar, dass es unmöglich ist, einen Vertrag zu erfüllen, wenn man von fünf Anlagen nur eine laufen hat.“

Die Lieferausfälle und der holprige Impfstart hätten dem Ansehen der EU-Institutionen erheblich geschadet. „Diese schlechte Performance von Astrazeneca hat ein Reputationsproblem für uns alle geschaffen, sei es die Kommission oder die Mitgliedsstaaten. Ja, es ist eine Schande.“ Viele Menschen stürben, weil der Impfstoff nicht geliefert werde.

Mit Blick auf den bereits in der EU zugelassenen, aber noch nicht gelieferten Impfstoff von Johnson & Johnson sagte Gallina, man rechne Mitte April mit ersten Lieferungen.

Sarah Cames