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Paris und Rom: Erste EMA-Äußerungen zu AstraZeneca "ermutigend"

20:21
16.03.2021
Frankreich und Italien halten die ersten Äußerungen der Europäischen Arzneimittelagentur EMA zum Astrazeneca-Impfstoff nach Angaben aus Paris für „ermutigend“. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Italiens Premier Mario Draghi seien bereit, die Impfkampagnen mit dem Astrazeneca-Impfstoff sehr schnell wieder aufzunehmen, falls die zusätzliche Überprüfung durch die EMA positiv ausfalle, hieß es am Dienstag in einer gemeinsamen Mitteilung nach einem Gespräch der Beiden, das der Élyséepalast in Paris verbreitete. Der Impfstopp sei eine „vorübergehende Vorsichtsmaßnahme“.

Luxemburg und zahlreiche andere EU-Staaten wie Deutschland, Frankreich und Italien hatten die Impfungen mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca zuletzt ausgesetzt. Hintergrund waren Berichte über Blutgerinnsel in zeitlichem Zusammenhang mit dem Impfprozess. Die EMA hatte erklärt, sie halte den Nutzen des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca bis zum Abschluss der laufenden Untersuchungen für größer als die Gefahren. Solange die Untersuchungen der EU-Behörde andauerten, sei man entschieden überzeugt, dass die Vorteile des Impfstoffs bei der Verhinderung von Covid-19 das Risiko überwögen, hatte EMA-Chefin Emer Cooke gesagt.

Tom Rüdell

185 Neuinfektionen in Luxemburg

16:10
16.03.2021
Die Santé meldet am Dienstag 185 Neuinfektionen - bei 10.260 Tests, die am Montag gemacht und im Laufe des Dienstags ausgewertet wurden. Das entspricht einer Positivitätsrate von 1,80 Prozent.
Leider gibt es auch vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Ofer steigt damit auf 697.
Aktuell sind 128 Personen im Krankenhaus, bei 26 von ihnen sind die Symptome so arg, dass sie in Intensivbehandlung sind. Am Montag wurden 1.540 Dosen Imfstoff verabreicht. Die Reproduktionszahl liegt bei 1,04.

Teddy Jaans

Moderna testet Corona-Impfstoff an Babys und Kindern

14:21
16.03.2021
 Impfstoff-Hersteller Moderna hat eine große Studie zur Wirkung seines Corona-Vakzins bei Babys und Kindern begonnen. In den nächsten Wochen soll das Mittel dafür 6.750 Minderjährigen von sechs Monaten bis zwölf Jahren in den Vereinigten Staaten und Kanada injiziert werden, teilte das US-Unternehmen am Dienstag mit. Dafür würden diesen in der sogenannten Phase 2/3-Studie zunächst zwei kleinere Dosen des bei Erwachsenen erfolgreich getesteten mRNA-Wirkstoffes im Abstand von 28 Tagen verabreicht.

Die Immunisierung von Minderjährigen wird als ein Schlüssel für das Erreichen einer Herdenimmunität in der Corona-Pandemie gesehen. Die Impfung von Kindern unter 16 Jahren ist mit den bislang in den Vereinigten Staaten zugelassenen Corona-Impfstoffen nicht erlaubt. Modernas Mittel ist ausschließlich für Erwachsene ab 18 Jahren zugelassen - bislang wurden von diesem allein in den USA mehr als 50 Millionen Dosen verabreicht. 

Teddy Jaans