Wie aus einer Studie der Vereinten Nationen hervorgeht, gab es durch den coronabedingt eingeschränkten Zugang zu Verhütungsmitteln und Familienplanungsdiensten im vergangenen Jahr fast 1,4 Millionen ungeplante Schwangerschaften.
Daten des UN Population Fund (UNFPA) zeigen, dass weltweit fast zwölf Millionen Frauen keinen Zugang zur Familienplanung hatten. Vor allem in den Monaten April und Mai kam es im letzten Jahr zu Störungen. Dies habe etwa an Reisebeschränkungen, Lieferketten-Unterbrechungen, dem Mangel an Arzneimitteln sowie an der Überlastung der Gesundheitseinrichtungen gelegen.
In der Studie wurden die Daten von 115 Ländern mit niedrigem bis mittlerem Einkommen untersucht. Aus einem Unicef-Bericht ging außerdem hervor, dass von 84 Ländern 39 einen schlechteren Zugang zur Familienplanung verzeichneten.