In Trier ist am Freitagmittag ein Zug gestoppt worden, nachdem Passagiere die Zugbegleiterin auf einen Fahrgast mit Corona-Symptomen aufmerksam gemacht hatten. Das berichtete der
"Trierische Volksfreund" am Montag. Der französische Staatsbürger hatte seinen Eltern zuvor während der Zugfahrt am Telefon davon erzählt, dass er wegen Corona-Symptomen einen Test in Frankreich gemacht habe. Das Resultat liege ihm allerdings noch nicht vor.
Fahrgäste, die das Gespräch mithörten, setzten daraufhin die Zugbegleiterin in Kenntnis, die anschließend die Bundespolizei verständigte. Am Trierer Hauptbahnhof mussten daraufhin alle Passagiere aussteigen. Der Franzose, der nach Köln unterwegs war, sei unmittelbar danach in ein Trierer Krankenhaus gebracht worden.
Der Corona-Test bei dem Mann fiel tatsächlich positiv aus. Die zirka 30 Passagiere mussten ihre Daten hinterlassen und konnten danach ihre Fahrt fortsetzen. Eine Quarantäne wurde nicht veranlasst, weil sämtliche Fahrgäste, darunter auch der Franzose, Mund-Nasen-Bedeckungen getragen hatten und kein direkter Kontakt mit dem Infizierten stattgefunden hatte.
Jörg Tschürtz