Laut Angaben der Santé haben sich seit Sonntag neun Menschen, darunter zwei Personen mit Wohnsitz im Ausland, nachweislich mit dem Corona-Virus angesteckt. Insgesamt 1.024 Tests wurden am Vortag durchgeführt, davon entfallen 166 auf nicht in Luxemburg ansässige Personen*. Der Anteil positiver Tests betrug am Sonntag 0,88 Prozent, nach 0,84 am Samstag und 0,94 am Freitag.
Es gibt ein weiteres Todesopfer zu beklagen. Seit Beginn der Pandemie sind somit 118 Personen im Großherzogtum an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben.
Aktuell werden 61 Patienten wegen Covid-19 im Krankenhaus behandelt, sieben davon auf der Intensivstation.
Die Behörden gehen derzeit von 1.248 Corona-Infizierten im Land aus, das sind 134 weniger als noch vor acht Tagen (1.382). Die Reproduktionszahl liegt bei 0,86.
Seit Beginn der Pandemie wurden 597.377 Tests durchgeführt, bei denen nunmehr 6.864 Infektionen festgestellt wurden.
Zuletzt im einstelligen Bereich war die Zahl der täglichen Neuinfektionen am 23. Juni. Eine mögliche Erklärung für die niedrige Anzahl an positiven Tests am Sonntag ist, dass an diesem Wochentag vergleichsweise wenige Tests durchgeführt werden
. Auch Verzögerungen bei der Auswertung der Resultate könnten eine Rolle spielen.
Der Direktor des Gesundheitsinstituts LIH, Ulf Nehrbass, hatte vor kurzem angekündigt,
dass wegen der Urlaubszeit im August deutlich weniger getestet werde. Im September sollen die Kapazitäten aber wieder hochgefahren werden.
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* Dabei handelt es sich vorwiegend um in Luxemburg berufstätige Pendler aus Frankreich, Belgien und Deutschland.
Jörg Tschürtz