Letztes Update:
20210305164305

Präzise Planung schwierig

16:11
05.03.2021
Bis zum 20. März könnten die letzten Einladungen für Personen über 75 Jahren verschickt werden. Doch die derzeitige Lage sei unberechenbar, so Bettel. Lieferungen würden 24 Stunden vor Termin annulliert werden. Dies mache eine präzise Planung schwierig. Aus diesem Grund macht die Regierung auch keinen Impfplan öffentlich, wann genau die Vakzine in Luxemburg ankommen. Zudem könnten künftig auch Ärzte Impfungen verabreichen, sollte neue Impfstoffe in der EU zugelassen werden. Das amerikanische Mittel Johnson und Johnson sei viel einfacher zu handhaben und könnte die Impfzentren somit entlasten.

Die Selbstschnelltests, wie sie Deutschland verstärkt einsetzen will, sei eine Eigenverantwortung im privaten Bereich. Ob der Staat daher finanzielle Zulagen dafür bezahle, stehe noch im Raum. Man solle nicht vergessen, das Geld des Staates seien ja Steuergelder, betont Bettel.

Jeff Wiltzius

Vordrängler bei Impfungen bleiben straffrei

15:56
05.03.2021
Die Santé habe die Listen in den Krankenhäusern überprüft, doch unter den tausenden Impfungen gebe es nur ein paar wenige Vordrängler. Daher plane die Regierung keine Strafmaßnahmen: "Jedes Haus ist da für sich selbst verantwortlich", so Lenert. 

Rückblick: Nachdem sie wegen der frühzeitigen Impfung von drei Mitgliedern des Verwaltungsrates in die Kritik geraten waren, bezogen die Hôpitaux Robert Schuman vergangene Woche Stellung.

Jeff Wiltzius

Regierung gibt keine Versprechen ab

15:53
05.03.2021
"Wenn mir jemand vor einem Jahr gesagt hätte, dass wir heute immer noch Masken tragen würden, niemanden in die Arme nehmen könnte, dann hätte ich es  ihm nicht geglaubt", so Bettel. Doch man könne keine Versprechungen machen. Auch für mögliche Öffnungen im Horeca-Bereich sei es noch zu verfrüht. "Ich bin froh, wenn das Corona-Virus nur noch in den Geschichtsbüchern steht."

Jeff Wiltzius