Bis zum 20. März könnten die letzten Einladungen für Personen über 75 Jahren verschickt werden. Doch die derzeitige Lage sei unberechenbar, so Bettel. Lieferungen würden 24 Stunden vor Termin annulliert werden. Dies mache eine präzise Planung schwierig. Aus diesem Grund macht die Regierung auch keinen Impfplan öffentlich, wann genau die Vakzine in Luxemburg ankommen. Zudem könnten künftig auch Ärzte Impfungen verabreichen, sollte neue Impfstoffe in der EU zugelassen werden. Das amerikanische Mittel Johnson und Johnson sei viel einfacher zu handhaben und könnte die Impfzentren somit entlasten.
Die Selbstschnelltests, wie sie Deutschland verstärkt einsetzen will, sei eine Eigenverantwortung im privaten Bereich. Ob der Staat daher finanzielle Zulagen dafür bezahle, stehe noch im Raum. Man solle nicht vergessen, das Geld des Staates seien ja Steuergelder, betont Bettel.