In der ersten Schulwoche nach den Karnevalsferien hat es 351 positive Coronavirus-Fälle in Luxemburger Schulen gegeben. 343 Fälle konnten dem Szenario 1 zugeordnet werden: Das bedeutet, dass sich die Infizierten außerhalb der Schule angesteckt haben. Acht Fälle fielen unter das Szenario zwei (maximal zwei Infizierte pro Klasse, Ansteckung unklar oder wahrscheinlich außerhalb der Klasse), keine unter das Szenario 3 oder 4 (drei oder mehr Fälle innerhalb einer Klasse). Der Großteil dieser Infektionen betraf Schüler.
Unter den Betroffenen waren 149 Schüler aus dem Enseignement fondamental und 166 Schüler aus dem Enseignement secondaire. Auch zwei Klassen in Kompetenzzentren mussten in Quarantäne. Außerdem gab es 33 Infektionsfälle im Schulpersonal, davon sind 15 im Grundschulwesen beschäftigt und 16 in Sekundarschulen.
Insgesamt hatten 96 Schulen und 55 Lyzeen in der Woche vom 22. bis 28. Februar mit Coronavirus-Infektionen zu tun. Besonders betroffen waren Schuleinrichtungen in Schifflingen.
In der Gesamtbevölkerung im Großherzogtum wurden in der selben Woche übrigens 1.313 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. Wie nun bekannt ist, entfielen rund 26 Prozent dieser Infektionen auf den Schulbereich.