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WHO: Covid-Anstieg um 7 Prozent nach wochenlangem Rückgang

21:29
02.03.2021
In einer Trendwende hat die Zahl der neuen Fälle von Covid-19 vorige Woche weltweit um sieben Prozent zugenommen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlichte am Dienstagabend in Genf Zahlen zum ersten Anstieg nach sechs Wochen Rückgang. Demnach wurden in der letzten Februarwoche 2,6 Millionen Fälle an die UN-Behörde in Genf gemeldet.

Diese Entwicklung könnte mit der Ausbreitung von ansteckenderen Virus-Varianten zu tun haben, schrieb die WHO in einem Bericht. Als weitere mögliche Gründe nannte sie die Lockerung von Gesundheitsmaßnahmen und Corona-Müdigkeit.

Den stärksten Anstieg im Wochenvergleich gab es im Nahen und Mittleren Osten (14 Prozent) gefolgt von Südostasien (9 Prozent), Europa (9 Prozent) und dem amerikanischen Kontinent (6 Prozent). Aus Afrika wurden dagegen um fast ein Viertel weniger Fälle als in der Vorwoche gemeldet. In der Westpazifischen Region mit Ostasien und Australien gingen die Zahlen leicht zurück.

Die WHO betonte, dass Corona-Impfungen erst nach Wochen immun machen. Bis zu einer breiteren Schutzwirkung für ganze Bevölkerungsgruppen werde es noch länger dauern. Deshalb müsse weiter auf Tests, Kontaktverfolgung, Abstand, Masken und Hygiene gesetzt werden.

Sarah Cames

Gründe für Impfzögerlichkeit noch unbekannt

21:09
02.03.2021
In einer parlamentarischen Frage erkundigte sich Abgeordnete Marc Hansen (Déi Gréng) bei Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) über Impfeinladungen, die nicht wahrgenommen wurden. Unter anderem wollte Hansen wissen, was der Grund für die verhältnismäßig hohe Abwesenheitsrate sei. Diese Frage konnte dem Abgeordneten allerdings nicht beantwortet werden - die Gründe dafür seien derzeit noch nicht bekannt, so Gesundheitsministerin Lenert. Man versuche derzeit aber, Mitarbeiter in Pflegeeinrichtungen für die Impfkampagne zu sensibilisieren - unter anderem sei es ihnen nun auch möglich, sich direkt an ihrem Arbeitsplatz impfen zu lassen.

Menschen, die in der ersten Impfphase eingeladen wurden aber keinen Termin ausgemacht haben, können sich nach dem Ende der zweiten Impfphase auf eine Warteliste einschreiben. Wenn Sie an einer Impfung interessiert sind, können sie so eine zweite Einladung erhalten. In der ersten Phase der nationalen Impfkampagne wurden konnte sich Gesundheits- und Pflegepersonal impfen lassen, aber auch Menschen, die in Altenheimen wohnen. 

Um zu verhindern, dass die Einladung zu einer Impfung mit einer Einladung zu einem Corona-Test im Rahmen des Large Scale Testing verwechselt werden kann, habe man die Einladungsbriefe überarbeitet, so die LSAP-Ministerin.

Sarah Cames