Die verschärften Einreiseregeln aus der französischen Grenzregion Moselle werden von der Bundespolizei ab Dienstag stichprobenartig kontrolliert. Die Region Moselle wird ab Dienstag als Virusvariantengebiet eingestuft. Es werde im Grenzgebiet in Rheinland-Pfalz und im Saarland an das angrenzende Département Kontrollstellen geben, aber keine stationären Kontrollen auf der Grenzlinie, sagte der Sprecher der Bundespolizeidirektion Koblenz am Montag. „Die Gefahr, dass die Bundespolizei kontrolliert, ist also allgegenwärtig.“
Die Praxis der Bundespolizei sei das keine Veränderung zu vorher: „Wir sind ja schon die ganze Zeit in der intensivierten Grenzschleierfahndung“, sagte der Sprecher. Auch in den vergangenen Wochen seien immer wieder Einreisende aus Frankreich und auch aus Luxemburg in den beiden Bundesländern kontrolliert worden. Im Fokus stehen dabei unerlaubte Einreisen und grenzüberschreitende Kriminalität - im Zuge dessen wird aber auch die Einhaltung der Corona-Regeln überprüft.
Und das bedeutet dann ab Dienstag die Kontrolle der verschärften Testpflicht, die für Einreisende aus dem französischen Moselle gilt. Sie müssen einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Ein Schnelltest ist dabei ausreichend. Haben sie keinen dabei, melde die Bundespolizei das dem zuständigen Gesundheitsamt und verweise die Person an ein Testzentrum, sagte der Sprecher. Zudem gelte ein Beförderungsverbot für den öffentlichen Personennahverkehr über die Grenze hinweg.