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20201117163103

Verpflichtende Corona-Tests in Deutschland: Sonderregelung für Luxemburg

06:58
03.08.2020
Vergangene Woche hatte der deutsche Bundesminister für Gesundheit, Jens Spahn, angekündigt, dass sich Reisende aus Risikogebieten, zu denen seit Mitte Juli auch Luxemburg gehört, verpflichtend auf das Corona-Virus testen lassen müssen. Die Tests, die für Reisende aus anderen Ländern freiwillig sind, sollen kostenlos sein.

Seit das Robert-Koch-Institut (RKI) Luxemburg als Risikogebiet eingestuft hat, müssen Einreisende nach Deutschland, die sich länger als 72 Stunden im Großherzogtum aufgehalten haben, in Quarantäne. Wie die saarländische Gesundheitsministerin Monica Bachmann am Sonntag im ARD-Interview erklärte, soll künftig auch nur diese Gruppe verpflichtend getestet werden.

Der obligatorische Test für alle aus Luxemburg nach Deutschland Einreisenden soll demnach ausbleiben - Menschen, die sich länger als 72 Stunden in Luxemburg aufgehalten haben, müssen sich allerdings testen lassen. Darauf haben sich Bachmann und Spahn geeinigt. "Uns war es wichtig, dass keine Grenze mehr geschlossen wird", so die saarländische Gesundheitsministerin.

An der deutsch-luxemburgischen Grenze soll es auch nach dem Inkrafttreten der neuen Regelung weder Corona-Teststationen, noch Grenzkontrollen geben. Luxemburg ist das einzige als Risikogebiet eingestufte Land, mit dem sich Deutschland eine Grenze teilt.

Sarah Cames

Sommerschule beginnt in Rheinland-Pfalz

06:22
03.08.2020
Zwei Wochen vor dem Ende der Ferien in Rheinland-Pfalz beginnt für Tausende von Kinder und Jugendliche an diesem Montag eine besondere Sommerschule. Sie können in der letzten oder vorletzten Ferienwoche täglich drei Stunden lang Lerninhalte nachholen, die sie wegen der coronabedingten Schließung der Schulen im Frühjahr versäumt haben. Landesweit haben die kommunalen Schulträger nach Angaben des Bildungsministeriums 345 Angebote für die 1. bis 8. Klasse gemeldet, teilweise noch untergliedert in mehrere Kurse.

Insgesamt können so mehr als 20.000 Schülerinnen und Schüler in den Ferien unterrichtet werden. Die „qualifizierten Nachhilfeangebote in Deutsch und Mathematik“ sollen dazu beitragen, dass Mitte August der Start ins neue Schuljahr gut gelingt. Geleitet werden die Kurse von Freiwilligen. Dafür haben sich rund 4500 Menschen gemeldet, unter ihnen Lehramtsstudierende und -anwärter sowie Lehrkräfte, pensionierte Lehrkräfte oder auch ältere Schülerinnen und Schüler, die dafür geschult wurden. Für ihren Einsatz in den Ferien erhalten sie eine Aufwandsentschädigung. Das Bundesland hat für die „Sommerschule RLP“ 500.000 Euro bereitgestellt.

Ähnliche Nachhilfeangebote sind auch in Luxemburg geplant. Zwischen dem 21. August und dem 11. September sollen Kinder und Jugendliche die Möglichkeit bekommen, Rückstände in Fächern wie Deutsch, Mathematik und Französisch aufzuarbeiten.

Sarah Cames