Das Gesundheitsministerium fordert die Krankenhäuser dazu auf, die internen Impflisten auf Fehler zu überprüfen. Das schreibt Radio 100,7 am Samstag. So gebe es verschiedene Auslegungen des nationalen Impfplans - vieles sei Auslegungssache, heißt es. Zum Beispiel wurden in einigen Hospitäler wie dem Escher CHEM und dem Hôpital du Nord auch pensionierte Mitarbeiter geimpft, in anderen nicht.
Die kurzfristige Entscheidung seitens der Santé wurde getroffen, da es in der Vergangenheit zu falschen oder frühzeitigen Impfungen kam. So wurde der Fall der drei Mitgliedern des Verwaltungsrates des Hôpitaux Robert Schuman (HRS) vor wenigen Tagen bekannt. Am Donnerstag reagierte der HRS-Vorstand auf die Vorwürfe: „Wir haben uns an die Vorgaben des Ministeriums gehalten".