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20210226183657

Finnland mit neuem Tageshöchstwert

14:11
26.02.2021
Finnland hat mit 720 Neuinfektionen binnen 24 Stunden einen neuen Tageshöchstwert in der Corona-Pandemie erreicht. Das teilte die Gesundheitsbehörde THL am Freitag mit. Erst am Vortag hatte die Regierung von Ministerpräsidentin Sanna Marin angesichts steigender Infektionszahlen strengere Maßnahmen für die Zeit vom 8. bis 28. März verkündet. Regierungsmitglieder betonten, diese seien notwendig, da sich die Fälle der durch Virusvarianten verursachten Infektionen häuften. Vor allem die britische Mutante breitet sich in Finnland aus, sie gilt als ansteckender. Marin sagte am Freitag im öffentlichen Sender YLE, dass die neuen Beschränkungen wohl auch über den März hinaus in Kraft blieben.

Teddy Jaans

Zahlen aus Trier

14:10
26.02.2021
Am Freitag wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg 16 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet, 13 aus dem Landkreis und 3 aus der Stadt Trier. Insgesamt wurden bis heute 135 Nachweise einer Virus-Mutation gemeldet, davon 127 Mal die sogenannte britische Viren-Mutation B.1.1.7. Weitere 8 Fälle müssen noch genauer differenziert werden.

Teddy Jaans

Großbritannien: Impfreihenfolge streng nach Altersgruppen

13:29
26.02.2021
In Großbritannien sollen im Anschluss an die Impfung der am höchsten gefährdeten Menschen streng nach Altersgruppen vorgegangen werden. Das teilte die britische Impfkommission JCVI (Joint Committee on Vaccination and Immunisation) am Freitag mit. Forderungen, bestimmte Berufsgruppen wie beispielsweise Lehrer oder Polizisten vorzuziehen, erteilten die Experten damit eine Absage.

Als Grund gaben die Experten an, Alter sei nach wie vor der größte Risikofaktor in der Pandemie. Modellstudien würden zudem nahe legen, dass die Geschwindigkeit des Impfprogramms den größten Einfluss auf die Verhinderung von schweren Erkrankungen und Todesfällen habe. Berufsgruppen vorzuziehen könne die Impfkampagne komplexer machen und damit verlangsamen, erklärten die Experten.

In der ersten Phase des britischen Impfprogramms wurden neun Gruppen mit den größten Gesundheitsrisiken durch Covid-19 priorisiert. Dazu gehören alle Altersgruppen über 50 Jahren und Menschen mit Vorerkrankungen. Sie sollen alle bis Mitte April eine Impfung erhalten haben. Anschließend sollen die über 40-Jährigen an der Reihe sein, gefolgt von weiteren jüngeren Jahrgängen. In Großbritannien haben inzwischen bereits knapp 18,7 Millionen Menschen eine erste Impfdosis erhalten. Zweimal geimpft wurden bisher etwa 700.000 Menschen.

„Das Impfprogramm ist ein riesiger Erfolg und die auf Alter basierte Vergabe wird die größten Vorteile in der kürzesten Zeit bringen, einschließlich für diejenigen Berufsgruppen, die einem höheren Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind“, sagte Wei Shen Lim, der für Covid-19 zuständige Vorsitzende des JCVI bei der Präsentation der Empfehlungen.

Sarah Cames