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EU-Ratschef: Europäischer Corona-Impfpass kommt voran

20:04
25.02.2021
Die Pläne für einen europäischen Corona-Impfpass nehmen nach Angaben von EU-Ratschef Charles Michel Gestalt an. Die 27 EU-Staaten näherten sich in ihren Vorstellungen immer weiter an, sagte Michel am Donnerstagabend nach einem EU-Videogipfel. Man sei sich einig, die Arbeit an dem gegenseitig anerkannten Impfnachweis fortzusetzen.

Der österreichische Kanzler Sebastian Kurz äußerte sich konkreter und schrieb auf Twitter: „Es freut mich, dass es unter den EU-Mitgliedsstaaten eine breite Front der Unterstützung für die Idee eines Grünen Passes gibt. Nun geht es um die möglichst rasche Umsetzung! Wir wollen möglichst schnell wieder zurück zur Normalität, unser altes Leben wiederhaben und ein Maximum an Freiheit.“ 

Teddy Jaans

Portugal verlängert Corona-Notstand bis 16. März

19:27
25.02.2021
Portugal hat seinen Corona-Notstand um zwei Wochen bis zum 16. März verlängert. Das Parlament in Lissabon billigte am Donnerstag einen entsprechenden Antrag von Präsident Marcelo Rebelo de Sousa. Das Staatsoberhaupt hatte zuvor sein Vorgehen wie immer mit der sozialistisch geführten Regierung abgestimmt. Ungeachtet der deutlichen Besserung der Lage in den vergangenen Wochen sei die Zeit für Lockerungen noch nicht gekommen, hatte Innenminister Eduardo Cabrita vor der Abstimmung erklärt.

Im Rahmen des Ausnahmezustands, der zweithöchsten Notstandsstufe, herrschen seit dem 9. November in weiten Teilen des Landes unter anderem strenge Ausgehbeschränkungen und Sperrstunden, das gilt auch für Lissabon und Porto. 

Teddy Jaans

Verschärfte Maßnahmen in einigen Regionen Frankreichs möglich

18:26
25.02.2021
 Wegen der angespannten Corona-Lage hat Frankreichs Regierung für 20 Départements - darunter auch den Großraum Paris - eine erhöhte Warnstufe ausgerufen. Dort sollen nun ähnliche verschärfte Maßnahmen geprüft werden, wie sie bereits in besonders heftig betroffenen Gebieten gelten, kündigte Premierminister Jean Castex am Donnerstagabend an. „Wenn sich die Situation weiter verschlechtert, werden wir verstärkte Maßnahmen ergreifen, die ab dem Wochenende des 6. März in Kraft treten werden.“

Für Nizza und die Küstenregion oder die nordfranzösische Hafenstadt Dunkerque hatten die Behörden zuletzt einen Teil-Lockdown angekündigt. Dort sollen Ausgangsbeschränkungen am Wochenende gelten - die ansteckenderen Varianten des Coronavirus hatten sich dort verstärkt ausgebreitet. „Die Gesundheitssituation in unserem Land hat sich in den letzten Tagen verschlechtert“, mahnte Castex. Am Mittwoch seien zum ersten Mal seit November wieder mehr als 30.000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet worden. Die sogenannte britische Variante mache etwa die Hälfte der Corona-Fälle im Land aus.

Teddy Jaans