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20210209144440

Tirol: Ausreise wegen Corona-Mutation nur noch mit Test

14:43
09.02.2021
In Österreich ist die Ausreise aus Tirol nur noch mit negativem Test erlaubt. Dies vom kommenden Freitag an für die nächsten zehn Tage, so Kanzler Sebastian Kurz am Dienstag in Wien. "Das ist ein zeitlich befristete, aber notwendige Maßnahme, um die Ausbreitung so gut wie möglich zu verhindern."

Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein.

Jeff Wiltzius

7-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz unter 60

14:34
09.02.2021
Die 7-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist erstmals seit mehr als drei Monaten wieder landesweit unter einem Wert von 60. Die Zahl der Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen sank am Dienstag auf 57,6, wie das Landesuntersuchungsamt mitteilte. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 73,8. Zuletzt gab es am 23. Oktober 2020 eine geringere Inzidenz.

Die Gesundheitsämter registrierten am Dienstag 294 neue Corona-Infektionen. Die Zahl der Menschen, die an oder mit Covid-19 gestorben sind, stieg um 36 auf 2798 (Stand 14.10 Uhr). Aktuell sind 8891 Menschen im Land mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Das ist der niedrigste Stand seit dem 1. November 2020.

Die Pandemie begann in Rheinland-Pfalz Ende Februar 2020 mit einem positiven Test in Koblenz. Seitdem haben sich in dem Bundesland nachweislich 96.347 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert.

Jeff Wiltzius

Russland will Sputnik V nicht vor Mai oder Juni in EU liefern

12:34
09.02.2021
Russland hält eine Lieferung seines selbst entwickelten Impfstoffs Sputnik V in die Europäische Union nicht vor Mai oder Juni für möglich. Das sagte der Chef des staatlichen Direktinvestmentfonds (RDIF), Kirill Dmitrijew, am Dienstag im russischen Staatsfernsehen Rossija 24. „Die großen Lieferungen in die EU sind erst dann möglich, wenn die Massenimpfungen in Russland beendet werden.“

Der RDIF ist für die internationale Vermarktung von Sputnik V zuständig, der bereits in vielen Ländern zugelassen und im Einsatz ist. Vor dem Einsatz in der EU muss das Präparat noch von der Europäischen Arzneimittelagentur EMA zugelassen werden.

Die EMA hatte in der vergangenen Woche frühere Angaben Russlands, der Antrag auf Zulassung sei bereits eingereicht, zurückgewiesen. Der Fonds teilte am Dienstag erneut mit, dass die EMA jetzt aber den Antrag angenommen habe. 

Teddy Jaans