Die deutsche Industrie hat im vergangenen Jahr
8,5 Prozent weniger produziert als 2019. Nach dem Tiefpunkt während des ersten Corona-Lockdowns im April hat sich die Lage im weiteren Jahresverlauf kontinuierlich erholt, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden berichtete.
Im Dezember lag der preisbereinigte Wert der hergestellten Güter nur noch 1,0 Prozent unter dem Vorjahresmonat und stabil im Vergleich zum November.
Die Industrie im engeren Sinne, also ohne Bergbau und Baugewerbe, legte in dem Monat im Vergleich zum November um 0,9 Prozent zu. Vor allem Vorleistungsgüter (+2,0 Prozent) und Konsumgüter (+2,6 Prozent) zogen an.
Außerhalb der Industrie lag die Energieerzeugung 2,9 Prozent niedriger als im Vormonat und die Bauproduktion war um 3,2 Prozent gesunken. Das Baugewerbe ist allerdings deutlich besser durch die Corona-Krise gekommen als das übrige Produzierende Gewerbe.
Sarah Cames