Claude Meisch hob drei neue Phänomene hervor, die die neuen Maßnahmen nötig machen. Zum Ersten sei eine Steigerung der Fälle bei jungen Menschen zu beobachten, während die Fälle bei Erwachsenen stagnieren.
Des Weiteren sehe man derzeit mehr Infektionen, von denen man ausgehen muss, dass sie in der Schule stattgefunden haben. Der Prozentsatz der innerschulischen Infektionen betrug noch vor Kurzem bis zu 10 Prozent der Schulfälle - nun sei diese Zahl näher an 30 Prozent.
Drittens beobachte man derzeit zwar allgemein sinkende Fallzahlen, aber stärkere Clusterbildungen. Dies sei vor allem für die zukünftige Entwicklung besorgniserregend. "Wenn diese Infektionen auf die neuen Virus-Varianten zurückgehen, riskieren wir bald auch in anderen Schulen mehr Fälle zu haben", so Meisch.