Letztes Update:
20210204151024

Drei neue Phänomene beobachtet

14:31
04.02.2021
Claude Meisch hob drei neue Phänomene hervor, die die neuen Maßnahmen nötig machen. Zum Ersten sei eine Steigerung der Fälle bei jungen Menschen zu beobachten, während die Fälle bei Erwachsenen stagnieren. 

Des Weiteren sehe man derzeit mehr Infektionen, von denen man ausgehen muss, dass sie in der Schule stattgefunden haben. Der Prozentsatz der innerschulischen Infektionen betrug noch vor Kurzem bis zu 10 Prozent der Schulfälle - nun sei diese Zahl näher an 30 Prozent.

Drittens beobachte man derzeit zwar allgemein sinkende Fallzahlen, aber stärkere Clusterbildungen. Dies sei vor allem für die zukünftige Entwicklung besorgniserregend. "Wenn diese Infektionen auf die neuen Virus-Varianten zurückgehen, riskieren wir bald auch in anderen Schulen mehr Fälle zu haben", so Meisch.

Sarah Cames

"Buff" nur noch wenig in Gebrauch

14:25
04.02.2021
Im ersten Lockdown habe man Lehrern und Schülern "Buffs" angeboten, um ihnen einen Schutz zu bieten. Auch weil damals viele andere Maskenarten vergriffen waren. Mittlerweile würden diese allerdings nur noch wenig getragen - die meisten trügen Stoff- oder OP-Masken.

Sarah Cames

Keine verlängerten Sommerferien

14:17
04.02.2021
Die britische Virus-Variante verbreite sich offenbar nicht nur schneller, sondern auch vornehmlich bei jüngeren Menschen, so Meisch auf eine Journalistenfrage. Man sequenziere die positiven Fälle und arbeite daran, sich einen genaueren Überblick für die Verbreitung in Luxemburg zu bekommen.

Von einer Anpassung der Sommerferien halte Meisch aber nach wie vor nichts, auch wenn die Bildungsschere riskiere, auseinander zugehen und zu Rückständen kommen werde. Auch die Kinder bräuchten ihre Ferien.

Sarah Cames