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EU-Kommission: Mehr Geld hätte Impfstoffknappheit nicht verhindert

18:10
01.02.2021
Die Impfstoffknappheit in der EU ist nach Ansicht der EU-Kommission nicht auf Geiz zurückzuführen. „Mit mehr Geld hätten wir definitiv nicht mehr Impfdosen erhalten“, sagte die für Gesundheit zuständige Generaldirektorin der Kommission, Sandra Gallina, am Montag vor dem Haushaltsausschuss des EU-Parlaments. Wenn die EU mit mehr Geld früher Impfdosen bekommen hätte, dann hätte die EU das Geld auch ausgegeben. Die EU habe sich die Impfdosen „extrem schnell“ gesichert, betonte Gallina.

Zugleich räumte die Generaldirektorin ein, dass man Zeit gebraucht habe, um Risiken auszuschließen und Haftungsfragen zu klären. Die Sicherheit der Impfstoffe sei sehr wichtig, betonte sie.

Sarah Cames

Österreich lockert Corona-Maßnahmen: Handel ab 8. Februar auf

17:44
01.02.2021
Unter dem Druck der Wirtschaft und vieler Bürger öffnet Österreich nach sechs Wochen Lockdown ab 8. Februar wieder alle Geschäfte. Es gelten aber verschärfte Vorsichtsmaßnahmen. „Das Tragen von FFP2-Masken ist Pflicht“, sagte Kanzler Sebastian Kurz am Montag. Außerdem wird die Zahl der erlaubten Kunden in einem Geschäft deutlich verringert.

Friseure dürfen wieder Kunden bedienen. Für einen Termin bei den körpernahen Dienstleistungen ist allerdings ein negativer Corona-Test nötig, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Auch Museen können wieder besucht werden.

Auf vielfachen Wunsch von Eltern werden die Schulen wieder in den Präsenzunterricht übergehen, teils allerdings in einem Schicht-System und mit Corona-Tests. Die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen bleiben bestehen. Die Einreiseregeln werden verschärft, um möglichst die Verbreitung ansteckenderer Corona-Mutationen zu verhindern oder zu verzögern. „Verstehen Sie diese punktuellen Lockerungen nicht als Entwarnung“, sagte Kurz. Wenn die Zahlen der Neuinfektionen wieder stiegen, würden die Maßnahmen erneut verschärft. 

Sarah Cames