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Rheinland-Pfalz: Corona breitete sich im Juli etwas schneller aus

11:24
31.07.2020
Das Infektionsgeschehen in Rheinland-Pfalz hat sich im Juli etwas beschleunigt, ist in der vergangenen Woche aber stabil geblieben. Die Zahl der bestätigten Infektionen nahm im Juli nach Daten des Gesundheitsministeriums vom Freitag um 7,4 Prozent zu. Im Juni waren es nur 4,5 Prozent, im Mai noch 10,7 Prozent. In der zurückliegenden Woche betrug die Steigerung wie in der Woche zuvor 1,6 Prozent.

Bis Freitag (10.00 Uhr) kamen 28 neue Fälle hinzu; insgesamt sind es nun 7516 Infektionen. Die Gesundheitsämter registrierten weiterhin 239 Todesfälle, wie das Ministerium in Mainz mitteilte. Aktuell sind 316 Menschen im Bundesland mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert.

Ein Schwerpunkt der jüngsten Infektionen liegt im Eifel-Mosel-Raum. In der Liste der sogenannten Inzidenz liegt der Kreis Bitburg-Prüm mit 19 Fällen je 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen an der Spitze, gefolgt vom Kreis Bernkastel-Wittlich (11). An dritter Stelle rangiert die Landeshauptstadt Mainz mit 7 Fällen. In 12 der insgesamt 36 Kreise und kreisfreien Städten, also einem Drittel der Kommunen, ist in der zurückliegenden Woche keine einzige Infektion bekannt geworden.

dpa

Dänische Gesundheitsbehörde rät erstmals zu Mundschutz

11:22
31.07.2020
Generell herrscht im Großteil Skandinaviens keine Maskenpflicht - jetzt wird in Dänemark aber empfohlen, im Gedränge in öffentlichen Verkehrsmitteln besser einen Mundschutz zu tragen

Gleichzeitig wies die Behörde darauf hin, dass sich die Corona-Zahlen in Dänemark weiterhin auf einem niedrigen Niveau befänden. Es gebe derzeit keine deutlichen Anzeichen für einen markanten Anstieg.

Mit der Ausnahme einiger Flughäfen wie desjenigen in Kopenhagen müssen die Skandinavier nirgends verpflichtend einen Mundschutz aufsetzen. In Island sollen die Menschen allerdings seit Freitag eine Maske überall dort tragen, wo der nun auf der Nordatlantik-Insel vorgeschriebene Zwei-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann - etwa auf Inlandsflügen und Fähren oder beim Friseur oder Masseur.

dpa