Gesundheitsministerin Paulette Lenert ist mit dem Verlauf der Impfkampagne zufrieden. Sie geht davon aus, dass die Menschen sich mehr und mehr impfen werden lassen. Luxemburg hat bis Montag 23.000 Dosen geliefert bekommen, kommende Woche soll das Vakzin von Astrazeneca in Luxemburg eintreffen.
Absolute Sicherheit zu den erwarteten Lieferungen gebe es aber nicht, so Lenert am Montagmorgen auf Radio RTL, man müsse bei jeder Lieferung auf die Bestätigung warten und erst dann könne man die entsprechenden Einladungen verschicken.
Kritik, man impfe nicht schnell genug lässt die Ministerin nicht gelten: "Mir bunkere kee Vaccin". Dennoch halte man an der Strategie fest, die zweite Dosis für Erst-Geimpfte zu reservieren.
Aktuell lassen 48 Prozent der Eingeladenen sich impfen, in den Altersheimen liege man sogar bei 86 Prozent. Sie hofft, dass der Prozentsatz weiter ansteigt.
Weil in der demnächst anlaufenden zweiten Phase der Impfstrategie hochgradig vulnerable Personen geimpft werden, sei man derzeit dabei, die Kriterien dieser Vulnarebilität zu definieren. Details sollen am Montagnachmittag bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben werden.
Die Herdenimmunität sieht sie nicht als Selbstzweck, es gehe schlicht und einfach darum, Menschen, deren Leben durch eine Corona-Erkrankung in Gefahr sei, zu schützen.