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20210201072701

Lenert: "Mir bunkere kee Vaccin"

07:07
01.02.2021
Gesundheitsministerin Paulette Lenert ist mit dem Verlauf der Impfkampagne zufrieden. Sie geht davon aus, dass die Menschen sich mehr und mehr impfen werden lassen. Luxemburg hat bis Montag 23.000 Dosen geliefert bekommen, kommende Woche soll das  Vakzin von Astrazeneca in Luxemburg  eintreffen.
Absolute Sicherheit zu den erwarteten Lieferungen gebe es aber nicht, so Lenert am Montagmorgen auf Radio RTL, man müsse bei jeder Lieferung auf die Bestätigung warten und erst dann könne man die entsprechenden Einladungen verschicken.

Kritik, man impfe nicht schnell genug lässt die Ministerin nicht gelten: "Mir bunkere kee Vaccin". Dennoch halte man an der Strategie fest, die zweite Dosis für Erst-Geimpfte zu reservieren.

Aktuell lassen 48 Prozent der Eingeladenen sich impfen, in den Altersheimen liege man sogar bei 86 Prozent. Sie hofft, dass der Prozentsatz weiter ansteigt. 

Weil in der demnächst anlaufenden zweiten Phase der Impfstrategie hochgradig vulnerable Personen geimpft werden, sei man derzeit dabei, die Kriterien dieser Vulnarebilität zu definieren. Details sollen am Montagnachmittag bei einer Pressekonferenz  bekanntgegeben werden.

Die Herdenimmunität sieht sie nicht als Selbstzweck, es gehe schlicht und einfach darum, Menschen, deren Leben durch eine Corona-Erkrankung in Gefahr sei, zu schützen.

Teddy Jaans

850 Anzeigen bei ungenehmigtem „Corona-Spaziergang“ in Wien

05:18
01.02.2021
 Bei einem nicht genehmigten Protest gegen Corona-Maßnahmen ist es am Sonntag in Wien zu Ausschreitungen gekommen. Mindestens zwei Polizisten seien angegriffen und verletzt worden, berichtete die österreichische Polizei am Abend. Einige Personen seien festgenommen worden und es habe etwa 850 Anzeigen gegeben, teils wegen des Verdachts des Widerstands gegen die Staatsgewalt und wegen Verstößen gegen Corona-Bestimmungen. Mehrere tausend Personen hatten sich in der Stadt trotz eines Verbots der Kundgebungen zu einem „Corona-Spaziergang“ getroffen. Die Stimmung sei immer aggressiver geworden, berichteten Beobachter vor Ort. 

Teddy Jaans